Daniel Wendel

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Achtung vor Duplicate Content – So verhindern Sie doppelte Inhalte

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Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenwerbung (SEA), Usability und Conversion Optimierung

Wer seine eigene Webseite optimieren möchte, der muss unter anderem auf den sogenannten Duplicate Content achten. Dieser sorgt bei Suchmaschinen wie Bing und Google dafür, dass die Webseite einen schlechteren Rang bekommt und damit bei Suchergebnissen weiter unten aufgeführt wird.

Grundsätzlich wird zwischen zwei verschiedenen Möglichkeiten des Duplicate Contents unterschieden: Beim „externen Duplicate Content“ handelt es sich um denselben Artikel, der im gleichen Wortlaut auf unterschiedlichen Webseiten oder auf der eigenen Domain in einer anderen Sprache gepostet wird. Auch letzteres wird von Google & Co als doppelter Inhalt erkannt und entsprechend abgestraft. Beim „internen Duplicate Content“ handelt es sich hingegen um denselben Inhalt, der über mehrere URL-Möglichkeiten auf der gleichen Webseite aufgerufen wird. Doch was sind eigentlich die häufigsten Ursachen für doppelte Inhalte, wie können sie vermieden werden und was gibt es sonst noch zu beachten?

Wie entsteht Duplicate Content?

Es gibt leider eine Vielzahl an Ursachen, die zu doppelten Inhalten führen und oftmals vollkommen ohne Absicht übersehen werden. Klassische Gründe beinhalten zum Beispiel das Erreichen einer Domain via „http“ und „https“ oder das Erreichen einer Webseite sowohl mit dem Präfix „www“ als auch ohne. Weitere oftmals auftauchende Ursachen sind:

  • Umzug der Domain
  • (nahezu) identische Produktbeschreibungen
  • Print-Varianten der bestehenden Inhalte
  • Kopieren von bereits vorhandenen Artikeln
  • interner Duplicate Content durch Tags und Kategorien
  • Neustart einer bestehenden Seite

Gerade Letzteres ist ziemlich ärgerlich, denn oftmals soll der Relaunch einer Webseite dabei helfen, durch ein neues Design, eine neue Technik im Hintergrund oder neue Ideen noch mehr User anzuziehen, allerdings kommt es gleichzeitig zu Problemen mit der alten Homepage. Wenn diese bereits ein gutes Ranking in den Suchmaschinen besitzt und nun durch die neue Link-Struktur verdrängt wird, entsteht unter Umständen ebenfalls Duplicate Content. Extrem beliebt ist ausserdem die Verwendung von Tags oder von Kategorien, wodurch zwar die Webseite wesentlich benutzerfreundlicher ist, gleichzeitig entstehen so aber auch unterschiedliche URLs, die auf dieselbe Seite führen. Selbstverständlich gibt es noch viele weitere Punkte, die doppelte Inhalte erwirken. Wichtig ist in erster Linie zu wissen, dass vor allem das Kopieren von bereits vorhanden Artikeln das Ranking stark schädigt und deshalb niemals eine valide Option darstellt.

Wie geht Google mit Duplicate Content um?

Google und viele andere Suchmaschinen überprüfen eine Webseite erst nach der Indexierung auf doppelte Inhalte, wobei die Algorithmen mittlerweile zwischen notwendigen und manipulativen Dopplungen zu unterscheiden wissen. In die erste Kategorie gehören zum Beispiel rechtliche Angaben, die jede Webseite benötigt. Dieser doppelte Content schädigt nicht das Ranking einer Homepage und stellt deshalb kein Problem dar. Anders hingegen sieht es bei Artikeln aus, die besonders häufig ein bestimmtes Keyword benutzen, um damit die Google-Ergebnisse zu manipulieren. Stellt die Suchmaschine solche Inhalte fest, kommt es im schlimmsten Fall sogar zu einer Abstrafung in Form von einem schlechteren Ranking der gesamten Domain. Noch stärker werden Inhalte abgestraft, die von einer anderen Webseite übernommen wurden – fremde Inhalte auf der eigenen Webseite sind also ein absolutes No-Go!

Wie wird Duplicate Content gefunden und verhindert?

Doppelte Inhalte auf der eigenen Webseite zu finden ist in der heutigen Zeit relativ einfach, denn im Internet gibt es viele Tools, die mitunter sogar kostenfrei angeboten werden und deren Aufgabe genau darin liegt. Aber es gibt auch eine ganz einfache Methode, die mit Hilfe von Google durchgeführt werden kann: Es reicht bereits aus, wenn markante Sätze oder kürzere Textzeilen aus einem Artikel herauskopiert und in Anführungszeichen in die Google-Suche eingetragen werden. Wird anschließend mehr als ein Ergebnis angezeigt, so ist Duplicate Content vorhanden – entweder auf der eigenen Seite oder es wurde tatsächlich von der eigenen Webseite „geklaut“. So lassen sich schnell ungewollte Plagiate finden. Das Verhindern von doppelten Inhalten ist zumindest aus technischer Sicht relativ leicht lösbar, denn wer viel Traffic über Google bekommt, der sollte sich unbedingt einmal mit den Google Webmaster Tools auseinandersetzen. Dieses hilft dabei, die eigene Webseite sinnvoll zu indexieren und Dopplungen vorzubeugen. Wer sich ein wenig mit Programmierung auskennt, der sollte direkt auf das Root-Verzeichnis des eigenen Webservers zugreifen und dort einige Code-Zeilen einfügen, die zum Beispiel zur serverseitigen Weiterleitung beziehungsweise zur Domain-Umleitung führen. Dabei lassen sich gleich mehrere Möglichkeiten finden, die je nach Bedürfnis genutzt werden sollten. Mitunter ist es sogar sinnvoll, wenn einige Seiten der Homepage gar nicht erst indexiert werden, gerade wenn es sich um sehr ähnliche Inhalte handelt. Eine gute Möglichkeit für einen Webshop ist zum Beispiel lediglich die Kategorie-Seiten zu indexieren, während die einzelnen Unterseiten mit den Produkten nicht aufgeführt werden.

Fazit

Duplicate Content bietet für jeden Webseitenbetreiber eine Herausforderung, denn selbst wenn die Inhalte der Artikel passend gewählt werden und sich stark genug voneinander unterscheiden, so bietet die technische Seite genügend Möglichkeiten, um doppelte Inhalte zu produzieren. Allerdings sollte auch nicht zu viel Panik davor entstehen, denn Google ist mittlerweile durchaus in der Lage, zwischen gewollten, manipulativen Inhalten und notwendigen Dopplungen zu unterscheiden. Möchten Sie mehr über Doppelten Content wissen, rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

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