Daniel Wendel

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Links in der Suchmaschinenoptimierung: Nofollow vs. Dofollow

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Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenwerbung (SEA), Usability und Conversion Optimierung

Ohne Verlinkungen wäre das World Wide Web eine reine Ansammlung verschiedener Homepages. Erst die zahlreichen Links zwischen Websites sowie Haupt- und Unterseiten machen aus dem Internet das nützliche Informationsnetzwerk, das heutzutage kaum noch wegzudenken wäre. Doch auch in der Suchmaschinenoptimierung nehmen Links einen sehr grossen Stellenwert ein. Neben den externen (auf eine andere Webseite) und internen (auf eine andere Unterseite derselben Homepage) Links wird hierbei auch zwischen den sogenannten Dofollow- und Nofollow-Links unterschieden.

Dofollow oder Nofollow – worin liegt der Unterschied?

Bei Dofollow- und Nofollow-Links handelt es sich um spezielle Kennzeichnungen für Verlinkungen, welche von den Suchmaschinen entsprechend ausgelesen werden. Sie geben folgende Signale an Google, Yahoo & Co:

  1. Dofollow steht, wie der Name bereits erahnen lässt, als Kennzeichnung für die Nachverfolgung des Links. Das bedeutet, die jeweilige Suchmaschine folgt dem Link, besucht die Ziel-Homepage und listet diese entsprechend höher in ihren Suchergebnissen. Je mehr Webseiten nämlich auf eine Homepage verlinken, umso „wichtiger“ und wertvoller für den Besucher erscheint sie den Suchmaschinen. Die Folge: Die Dofollow-Links, auch „Backlinks“ genannt, erhöhen das organische Ranking der Ziel-Webseite.
  2. Nofollow bedeutet demnach das Gegenteil: Ein mit „Nofollow“ gekennzeichneter Link wird von den Suchmaschinen nicht weiter verfolgt und daher auch nicht bei dem jeweiligen Ranking berücksichtigt.

Wofür werden Nofollow-Links überhaupt benötigt?

Auf den ersten Blick erscheinen Dofollow-Links deutlich attraktiver, vor allem für die Ziel-Webseite. Welchen Sinn haben dann überhaupt die Nofollow-Links? Ganz einfach: Nachdem vor der Einführung der No- und Dofollow-Kennzeichnung jeder Link von den Suchmaschinen verfolgt wurde, brachte diese Strategie schnell verschiedene Probleme mit sich. Aus diesem Grund wurde dem Webmaster nun die Möglichkeit geschaffen, einen Link als „Nofollow“ zu kennzeichnen und tatsächlich kann dies einige Vorteile mit sich bringen:

  • Spam: Eine wichtige Funktion der Nofollow-Links dient der Vermeidung von Spam-Kommentaren in Blogs und Foren. Viele User promoten nämlich ihre eigene Webseite durch die Kommentarfunktion auf verschiedensten Plattformen, ohne hierdurch einen wirklichen Mehrwert für die Leser zu schaffen. Sobald Sie die Links in Ihrer Kommentarfunktion oder auch im Forum jedoch als Nofollow setzen, werden sie für Spammer uninteressant und die Qualität der Inhalte steigt. Sie erhalten also Klasse statt Masse.
  • Fragwürdige Inhalte: Nicht immer haben Sie die Kontrolle darüber, ob die Inhalte der Webseite, auf welche Sie verlinken, vertrauenswürdig sowie legal sind. Um sich rechtlich abzusichern, ist es daher hilfreich den entsprechenden Link als Nofollow zu kennzeichnen. Zusätzlich sollten Sie einen Haftungsausschluss in Ihr Impressum einfügen.
  • Werbekennzeichnung: Sie kennen das aus Print-Magazinen, Tageszeitungen oder auch dem Werbefernsehen: Bezahlte Inhalte werden hier in der Regel mit „Anzeige“, „Dauerwerbesendung“ oder in ähnlicher Form gekennzeichnet. Im Internet übernimmt die Nofollow-Kennzeichnung diese Funktion. Wenn Sie also auf Ihrer Webpräsenz via Link für einen anderen Anbieter werben, lautet die ausdrückliche Empfehlung, diesen als Nofollow-Link zu setzen. Bezahltes Linkbuilding kann nämlich von den Suchmaschinen abgestraft werden. Die Folge: Ihre Webseite wird für Google & Co (zumindest zeitweise) unsichtbar. Für das ein oder andere Unternehmen kann dies sogar existenzgefährdend werden.

Sie sehen: Das Wissen um die Nofollow- und Dofollow-Links sowie deren jeweilige Funktion kann Ihnen viel Ärger, Zeit und Geld sparen und zugleich Ihr Suchmaschinenranking auf organischem Wege verbessern. Es ist daher durchaus ratsam, sich als Webmaster einmal intensiver mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Schlussendlich sollte Ihre Homepage eine gesunde Mischung aus sinnvoll gesetzten Dofollow- und Nofollow-Links enthalten, um sowohl für die User als auch die Suchmaschinen attraktiv zu sein.

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