SEO - Keine Online-Marketing-Erfolge ohne solide Basis.
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SEO – Keine Online-Marketing-Erfolge ohne solide Basis

Wenn wir im Internet nach einem Produkt oder einer Dienstleistung suchen, dann nutzen wir dafür Google. Das gilt natürlich auch für Ihre Zielgruppe. Wenn Sie sich also neue Interessenten und Kunden für Ihr Unternehmen wünschen, dann müssen Sie dafür sorgen, dass Ihre Angebote bei Google gefunden werden.

 Mit der Suchmaschinenoptimierung erreichen Sie, dass Ihre Webseite bei der Google-Suche immer dann angezeigt wird, wenn ein Nutzer einen für Sie relevanten Begriff eingegeben hat. Um Ihre Seite entsprechend optimieren zu können, müssen Sie wissen, unter welchen Begriffen Ihre Zielgruppe nach Ihrem Unternehmen sucht. Danach können Sie diese Keywords einsetzen, um Ihre Seite so anzupassen, dass sie möglichst gut gefunden wird.

 Wir unterstützen Sie gerne bei der Optimierung Ihrer Webseite!

Inhaltsverzeichnis

A. Einführung in die Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Die Suchmaschinenoptimierung wird mit SEO abgekürzt. SEO steht für „Search Engine Optimization“. Wir haben es hier mit einer komplexen Disziplin zu tun, die sich gleichzeitig mit vielen unterschiedlichen Facetten beschäftigt. Im Folgenden bieten wir Ihnen eine gründliche Einführung in die SEO Basics. Ob Sie es danach vorziehen, sich selbst mit der Suchmaschinenoptimierung zu beschäftigen oder ob Sie damit lieber einen externen Profi beauftragen, bleibt Ihnen überlassen. In jedem Fall werden Sie von dem Fachwissen, das wir Ihnen hier vermitteln, stark profitieren.

Was ist eigentlich SEO?

Die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website verfolgt immer ein ganz eindeutiges Ziel: Sie sorgt dafür, dass Ihr Unternehmen bei der Google-Suche möglichst weit oben angezeigt wird, wenn nach einem Begriff gesucht wurde, der gut zu Ihnen und Ihren Angeboten passt. Wenn Ihnen das gelingt, dann haben Sie sehr gute Chancen, dass Ihre Seite häufig von potenziellen Neukunden besucht wird. Sie gewinnen also mehr Kunden und erhöhen Ihren Umsatz.

Um das zu erreichen, muss Ihre Website verändert werden. Diese Änderungen beziehen sich auf sämtliche Aspekte, anhand derer Google einschätzt, wie wichtig und wie relevant Ihre Seite für einen Nutzer ist, der sich auf der Suche nach etwas befindet, das Sie anbieten. SEO ist also immer damit verbunden, Ihre Website besser an bestimmte Google-Kriterien anzupassen.

Die einzelnen Arbeitsschritte der Suchmaschinenoptimierung

Jede Suchmaschinenoptimierung besteht aus drei gleichartigen Schritten, die nacheinander abgearbeitet werden müssen. Im Einzelnen sind dies:

  1. Keyword-Strategie
  2. OnPage-Optimierung
  3. OffPage-Optimierung

Die Keyword-Strategie dient der Festlegung der Suchbegriffe, die für Ihr Unternehmen wichtig sind und unter denen Ihre Zielgruppe nach Ihnen und nach Ihren Angeboten sucht. Dieser Schritt bildet die Grundvoraussetzung für jede Form von SEO. Schliesslich wird Ihre Website nicht allgemein optimiert, sondern immer in Bezug auf bestimmte Suchbegriffe. Und genau um deren Recherche, Bewertung und Festlegung geht es bei der Keyword-Strategie.

Die OnPage-Optimierung bezieht sich auf Faktoren, die unmittelbar auf Ihrer Website selbst verändert werden können. Dabei geht es zum Beispiel um die Seitenarchitektur, die Technik und vor allem um die Inhalte, die Sie Ihren Besuchern und der Suchmaschine zur Verfügung stellen.

Bei der OffPage-Optimierung geht es dagegen um Aspekte, die von aussen auf Ihre Website einwirken. Hierunter fallen hauptsächlich Links, die von anderen Seiten auf Ihre Website gesetzt werden und die Google als eine Form der Empfehlung betrachtet.

Welche konkreten Vorteile hat SEO für Ihr Unternehmen?

Die Suchmaschinenoptimierung kommt unmittelbar Ihrem konkreten Geschäftsmodell entgegen. Sie sorgt nämlich dafür, dass mehr Besucher den Weg auf Ihre Website finden und dort zu Neukunden werden können. Je mehr Besucher Sie auf Ihre Angebote und Leistungen aufmerksam machen, umso besser entwickeln sich Ihre Umsätze und Gewinne. Damit dient SEO Ihren Geschäftsergebnissen und macht Ihr Unternehmen erfolgreicher.

Dabei wirkt es sich besonders vorteilhaft aus, dass Sie Kunden in genau dem Augenblick ansprechen, in dem sie ohnehin auf der Suche nach etwas sind, dass Sie anbieten. Das bezeichnet man im Marketing als Pull-Strategie. Sie laufen Ihrem Kunden nicht nach, sondern überlassen es einfach ihm, nach Ihnen zu suchen. Der potenzielle Kunde wird also nicht bei einer Tätigkeit gestört und ist aktiv auf der Suche nach einer Lösung, einem Produkt oder einer Dienstleistung. Dies führt im Ergebnis dazu, dass Ihre Conversionrate steigt. Das bedeutet, dass mehr Ihrer Besucher etwas bei Ihnen bestellen, Informationen abrufen, sich für den Newsletter eintragen oder Kontakt mit Ihnen aufnehmen.

Darüber hinaus bringt die Beschäftigung mit SEO weitere Vorteile für Ihr Unternehmen mit sich. Da Sie Ihre Zielgruppe genau definieren und die Suchbegriffe festlegen müssen, unter denen Sie gefunden werden wollen, lernen Sie viel über Ihre Kunden, deren Bedürfnisse und deren Verhalten. Ausserdem können Sie die klassische Akquise zurückfahren, was langfristig Zeit und Geld spart.

Wenn Sie die SEO-Basis einmal erfolgreich hergestellt haben, dann kostet es vergleichsweise wenig Aufwand, Ihre Website dauerhaft auf einem guten Stand für Google zu halten. Gleichzeitig wirken die positiven Effekte der Suchmaschinenoptimierung mit der Zeit immer stärker. Ihr Erfolg vergrössert sich also, während Ihre Kosten sinken.

SEO als zentraler Bestandteil des Online-Marketing

SEO ist ein wichtiger und entscheidender Bestandteil des Online-Marketing für Ihr Unternehmen. Aus diesem Grund sollten Sie zu Beginn der Suchmaschinenoptimierung sehr genau definieren, welche Ziele Sie erreichen wollen. Ohne eine klare Zielsetzung fehlt Ihnen die Orientierung. Beschreiben Sie also ganz konkret, wie viele zusätzliche Besucher oder Kunden Sie gewinnen wollen, welchen Umsatzanstieg Sie sich erhoffen oder wie sich Ihr Marktanteil durch SEO vergrössern soll.

B. Die Funktion der Suchmaschinen

Die meisten von uns benutzen Suchmaschinen an jedem einzelnen Tag. Dennoch ist vielen Menschen nicht klar, wie Google & Co. eigentlich funktionieren und was im Hintergrund geschieht, während wir einen Suchbegriff eingeben und auf die Suchergebnisse warten. Aus diesem Grund wollen wir an dieser Stelle einen Blick auf die genaue Funktion der Suchmaschinen werfen.

Warum eigentlich nur Google?

Vielleicht fragen Sie sich, warum wir im Zusammenhang mit der Suchmaschinenoptimierung immer nur von Google sprechen. Schliesslich gibt es ja auch andere Suchmaschinen. Die Antwort ist ganz einfach: In der Schweiz verfügt Google über einen Marktanteil in Höhe von 94,42 Prozent. Kleinere Suchmaschinen bedienen sich zusätzlich teilweise an den Google-Suchergebnissen, so dass der tatsächliche Marktanteil noch höher ausfällt. Es genügt also vollkommen, wenn Sie sich in der Schweiz im Zusammenhang mit SEO auf Google konzentrieren. Auf diese Weise erreichen Sie immer den Grossteil Ihrer Zielgruppe. Zudem legt Google grossen Wert auf die Nutzer, was bei Google funktioniert, führt auch bei anderen Suchmaschinen zum Erfolg.

Die Arbeit einer Suchmaschine

Das Internet ist riesig und besteht aus unzähligen Websites. Täglich kommen viele neue Seiten hinzu. Um uns trotz dieser Fülle an Informationen dennoch im World-Wide-Web zurechtzufinden, benötigen wir eine Suchmaschine. Hierbei handelt es sich im Prinzip um ein durchsuchbares Inhaltsverzeichnis für das gesamte Internet. Wenn wir eine Suchanfrage starten, dann wird dieses Inhaltsverzeichnis blitzschnell durchsucht und zeigt uns innerhalb von Sekunden passende Ergebnisse an.

Crawling und Indexierung

Rund um die Uhr durchsucht Google das Internet mithilfe kleiner Programme, die als Crawler, Robots oder Spider bezeichnet werden. Diese Programme sind dazu in der Lage, Links zu folgen und sich auf diese Weise kreuz und quer durch das Netz zu bewegen. Dabei werden die einzelnen Seiten erfasst und analysiert. Die Crawler untersuchen dabei nicht nur neue Webseiten, sondern auch solche, die bereits erfasst wurden. So fallen Änderungen sofort auf.

Crawler sind sehr einfach strukturiert. Die Programme können lediglich Texte lesen und verstehen. Dagegen fehlt ihnen die Fähigkeit, den Inhalt eines Bildes oder eines Videos zu erkennen. Alle Informationen, die von den Crawlern gesammelt werden, speichert Google in einem Index. Hierbei handelt es sich um eine homogene und durchsuchbare Datenbank. Wenn Sie bei Google nach etwas suchen, dann wird dabei nicht das Internet in Echtzeit abgefragt. Stattdessen recherchiert die Suchmaschine im Hintergrund in ihrem Index.

Das Google-Ranking

Wenn Sie bei Google nach etwas suchen, dann werden Ihnen auf der Ergebnisseite die Resultate in einer bestimmten Reihenfolge angezeigt. Die Frage, ob Ihre Webseite unter einem bestimmten Suchbegriff überhaupt auftaucht und in welcher Reihenfolge die Ergebnisse angezeigt werden, hängt vom Google-Ranking ab. Anhand von mehr als 200 verschiedenen Faktoren legt Google fest, welche Websites für welche Suchbegriffe die höchste Relevanz aufweisen. Relevanz bedeutet in diesem Zusammenhang, welche Website für den Anwender den grössten Nutzen hat. Hier spielt es auch ein Rolle, wo sich der Nutzer gerade befindet.

Die vielen Faktoren und auch deren Gewichtung sind bei Google natürlich Geschäftsgeheimnis. Dennoch ist es den SEO-Fachleuten in den letzten Jahren immer besser gelungen, die einzelnen Faktoren zu entschlüsseln und eine genauere Vorstellung von der Arbeitsweise des Google-Algorithmus zu entwickeln.

Heute steht fest, dass bei der gesamten Google-Suche immer der Nutzer im Mittelpunkt steht. Google bezieht seine Marktmacht vor allem aus dem riesigen Marktanteil. Dieser wiederum lässt sich nur dann halten und ausbauen, wenn die Nutzer mit den Suchergebnissen zufrieden sind. Deshalb legt Google so grossen Wert darauf, den Nutzern relevante Ergebnisse zu bieten.

Der Aufbau der Google-Suchergebnisse

Werfen wir abschliessend in diesem Kapitel noch einen Blick auf den konkreten Aufbau der Google-Suchergebnisse. Diese unterscheiden sich in die bezahlten und in die organischen Resultate.

Bezahlte Ergebnisse im oberen Bereich der Ergebnisseite stammen aus dem Werbesystem von Google, das Google Ads oder Google AdWords (alte Bezeichnung) genannt wird. Sie erscheinen immer dann, wenn ein Werbetreibender entsprechende Anzeigen für einen bestimmten Suchbegriff gebucht hat. Die professionelle Nutzung dieser Form der Werbung bezeichnet man als Suchmaschinenwerbung oder SEA (Search Engine Advertising).

Darunter erscheinen die organischen Suchergebnisse. Diese können nicht gekauft oder gebucht werden. Sie entspringen unmittelbar dem Google-Algorithmus und basieren darauf, dass Google dem Nutzer immer die relevantesten Ergebnisse liefern will. Auf diese Resultate bezieht sich die Suchmaschinenoptimierung. Das Ziel von SEO besteht darin, Ihre Website bei einem passenden Suchbegriff möglichst weit oben anzuzeigen.

C. Der Google-Algorithmus und seine Entwicklung

Google untersucht und analysiert in regelmässigen Abständen das gesamte Internet, um festzustellen, welche Webseiten für welche Suchbegriffe wie relevant sind. Diese Analysen und Berechnungen basieren auf komplexen Algorithmen.

Im Laufe der Jahre hat Google die Algorithmen immer wieder aktualisiert und verändert. Bei diesen Updates handelt es sich um deutlich mehr als nur eine mathematische oder technische Anpassung. Vielmehr geht es hier um inhaltliche Aspekte. Google zeigt mit der Überarbeitung der Algorithmen nämlich, auf welche Aspekte von Webseiten Wert gelegt wird, auf welche Inhalte es ankommt und wie die Rolle des Internet-Nutzers betrachtet wird.

Schauen wir uns die wichtigsten Updates der letzten Jahre an, um zu erkennen, welche Gesamtentwicklung Google bisher absolviert hat.

Panda (Februar 2011)

Mit dem Panda-Update aus dem Jahr 2011 stellt Google den Inhalt von Websites deutlich in den Vordergrund. Genauer gesagt geht es um die Content-Qualität. Ist diese zu gering, dann wird das Ranking herabgestuft. Das gilt auch, wenn nur Teile des Inhaltes minderwertig sind. Das Update setzte voraus, dass der Google-Algorithmus zwischen gutem und schlechtem Content unterscheiden kann. Und in diesem Bereich sorgte Google in den nächsten Jahren für stetige Verbesserung.

Penguin (2012)

Die Einführung von Penguin im Jahr 2012 sorgte dafür, dass Google noch besser darin wurde, Spam zu identifizieren. Versucht ein Webmaster seiner Website ein besseres Ranking zu verschaffen, indem er unnatürliche Backlinks setzen lässt oder Keyword-Stuffing betreibt, dann wird das zuverlässig erkannt und abgestraft.

Hummingbird (2013)

Das Update Hummingbird aus dem Jahr 2013 stellt einen wichtigen Wendepunkt dar. Ab jetzt ist Google nämlich dazu in der Lage, einen Zusammenhang zwischen mehreren vom Nutzer eingegebenen Suchbegriffen herzustellen. Diese semantische Verknüpfung sorgt für eine schnellere und qualitativ bessere Auswahl der Suchergebnisse.

Pigeon (2014)

Pigeon von 2014 beschäftigt sich vor allem mit lokalen Suchergebnissen. Da immer mehr Nutzer die Google-Suche mit mobilen Geräten unterwegs verwenden, werden Ranking-Faktoren zunehmend mit dem Standort kombiniert. Je nachdem, wo wir uns gerade befinden, können Suchergebnisse mit lokaler Relevanz also unterschiedlich ausfallen.

Mobile Update (2015)

Ebenfalls mit der fortschreitenden mobilen Internetnutzung beschäftigt sich auch das Mobile Update von 2015. Ab jetzt bewertet Google, ob eine Seite in einer mobil-optimierten Form vorliegt. Nur wenn das der Fall ist, werden entsprechende Ergebnisse bei der Suche mit einem mobilen Endgerät angezeigt.

Fred Update (2017)

Das Fred Update von 2017 beschäftigt sich ebenfalls mit der Qualität der Inhalte einer Website. Dabei geht es vor allem um das Erkennen von veraltetem oder minderwertigem Content. Google versucht hiermit noch stärker gegen Webseiten vorzugehen, die den Nutzer zwar anlocken, ihm dann allerdings keinen wirklichen Mehrwert bieten.

Eines muss uns im Umgang mit den Updates ganz klar sein: Google ändert hiermit den Massstab, unter dem Webseiten bewertet werden. Wer sich also mit der Optimierung seiner Seite für Google beschäftigt, der muss die Entwicklung der Algorithmen detailliert verfolgen. Andernfalls würden Sie nicht wissen, worauf Google besonderen Wert legt und welche Inhalte Ihre Website bieten muss, um die Suchmaschine von ihrer Relevanz zu überzeugen. Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt ganz deutlich, dass Google immer mehr Wert auf den Inhalt von Webseiten legt. Der Content muss einzigartig, nützlich und aktuell sein und dem Nutzer einen echten Mehrwert bieten.

D. Die Google-Suche aus der Perspektive des Nutzers

Nachdem wir uns jetzt ausführlich mit den grundlegenden Funktionen von Google beschäftigt haben, wollen wir einen Blick auf den Anwender werfen, der die Suchmaschine nutzt, um im Internet zu recherchieren. Sie werden später feststellen, dass SEO nur dann möglich ist, wenn wir so genau wie möglich verstehen, wie sich unsere Zielgruppe bei Google und im Internet verhält und bewegt.

Den Nutzer verstehen

Internet-Nutzer, die ein Produkt kaufen, eine Dienstleistung in Anspruch nehmen oder Informationen über ein bestimmtes Thema erhalten wollen, beginnen Ihre Reise in sehr vielen Fällen damit, einen Suchbegriff bei Google einzugeben. Es ist wichtig, zu verstehen, dass SEO für einen bestimmten Suchbegriff nur dann Sinn macht, wenn der Besucher auf Ihrer Seite einen Nutzen daraus ziehen kann, Sie gefunden zu haben.

Nehmen wir an, Sie verkaufen in einem Web-Shop ausschliesslich Computer. Innerhalb der Suchmaschinenoptimierung haben Sie sich für eine Reihe von verwandten Begriffen entschieden und Ihre Website daher auch auf den Suchbegriff „Computerzubehör“ optimiert. Allerdings bieten Sie in Ihrem Shop gar kein Computerzubehör an, sondern eben nur Rechner. Computerzubehör ist bei Google ein stark umkämpftes Keyword. Entsprechend gross ist der Aufwand, den Sie auf sich nehmen müssen, um hier ein gutes Google-Ranking zu erreichen. Das ist aber sowohl für Sie als auch für Ihren Besucher sinnlos. Da Sie gar kein Zubehör anbieten, wird der Besuch in Ihrem Shop für diesen Nutzer nämlich zur Enttäuschung. Sie sollten Ihre Bemühungen in Sachen SEO daher immer auf Suchbegriffe beschränken, in deren Zusammenhang Sie Ihren Besuchern auch wirklich etwas Konkretes anbieten können.

Die Nutzermetriken

Google legt grössten Wert darauf, den Nutzern ein optimales Internet-Erlebnis zu vermitteln. Aus diesem Grund wird intensiv untersucht, wie sich Besucher auf Webseiten bewegen. Dies kann Google vor allem über die Integration von Google Analytics auf vielen Seiten messen. Die Ergebnisse dieser Messungen werden ausgewertet und fliessen in das Google-Ranking ein. So wird zum Beispiel erfasst, wie lange sich ein Nutzer auf Ihrer Webseite aufhält, wie hoch die Absprungrate ist oder wie das Verhältnis von Klicks zu Impressionen (CTR „Click-Through-Rate“) ausfällt. Hieraus folgt, dass das Verhalten der Besucher Ihrer Website einen direkten Einfluss auf Ihr Google-Ranking hat. Die Suchmaschinenoptimierung beinhaltet daher auch immer die Usability/Nutzbarkeit Ihrer Website.

Das Suchverhalten

Das konkrete Suchverhalten von Nutzern im Internet hängt stark vom jeweiligen Erfahrungsgrad ab. Je vertrauter ein Anwender mit Google ist, umso stärker differenziert er seine Suchanfrage. Der Anfänger setzt eher auf generische Begriffe, während der Fortgeschrittene viel detaillierter sucht.

Die Suchintention

Der eigentlichen Suche geht meist ein Problem oder ein Bedürfnis voraus. Als Betreiber einer Website müssen Sie versuchen zu erkennen, mit welcher Absicht ein Besucher auf Ihre Seite gelangt. Nur wenn es Ihnen gelingt, das Bedürfnis zu befriedigen oder das Problem zu lösen, besteht die Chance, aus dem Besucher einen Kunden zu machen.

Die Wortanzahl von Suchanfragen

Manche Nutzer geben bei der Google-Suche nur einen Begriff ein, andere kombinieren mehrere Wörter zu sogenannten Suchphrasen. Eine Google Studie zeigt, wie viele Begriffe pro Suchanfrage verwendet werden:

  • 1 Begriff – 28%
  • 2 Begriffe – 33%
  • 3 Begriffe – 20%
  • 4 Begriffe – 10%
  • 5 Begriffe – 5%
  • Mehr als 5 Begriffe – 5%

Im Durchschnitt werden also 2,2 Begriffe pro Suchanfrage eingegeben. Deren konkrete Anzahl ist aber auch immer vom jeweiligen Thema abhängig.

Die verschiedenen Typen von Suchanfragen

Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung unterscheiden wir zwischen drei verschiedenen Typen von Suchanfragen:

  1. Informationale Suche
  2. Navigationale Suche
  3. Transaktionale Suche

Schauen wir uns die Unterschiede kurz an, um mehr darüber zu erfahren, wie Nutzer die Google-Suche konkret einsetzen.

Bei der informationalen Suche geht es darum, konkrete Informationen, Antworten auf bestimmte Fragen oder Fachwissen zu erhalten. Oft werden solche Anfragen direkt durch den Google-Knowledge-Graph oder durch Wikipedia beantwortet.

Navigationale Suchanfragen sind dadurch gekennzeichnet, dass der Nutzer hier meist schon sehr genau weiss, auf welche Webseite oder Unterseite er gelangen möchte. Er kennt nur die genaue URL/Zielseite nicht und nutzt daher die Google-Suche.

Die transaktionale Suchanfrage verfolgt das Ziel, eine bestimmte Transaktion abzuschliessen. Der Nutzer möchte zum Beispiel etwas kaufen, mieten, buchen oder bestellen und macht das mit seinen Suchbegriffen deutlich. Bei dieser Art von Suchanfrage ist die Chance am grössten, dass aus einem Besucher ein Kunde wird. Entsprechende Suchbegriffe sind daher oft stark umkämpft.

SEO und das AIDA-Modell

Unter dem AIDA-Modell versteht man ein Werbewirkungsprinzip. Die Bezeichnung kürzt die Anfangsbuchstaben der Begriffe Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Verlangen) und Action (Handlung) ab und beschreibt damit die verschiedenen Stufen, die ein Verbraucher bis zum Abschluss einer Transaktion durchläuft.

Interessant ist, dass sich SEO in allen vier Phasen des AIDA-Modells gut und erfolgreich einsetzen lässt. So kann man mit Suchmaschinenoptimierung die Aufmerksamkeit auf die eigenen Marken oder Produkte lenken, das Interesse potenzieller Kunden erhöhen, das Kaufbedürfnis stärken und natürlich auch die eigentliche Kaufhandlung forcieren.

Das Klickverhalten der Suchmaschinen-Nutzer

Das Klickverhalten von Google-Nutzern auf der Ergebnisseite ist sehr genau untersucht. Wir wissen heute, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Klick bei den ersten drei organischen Ergebnissen am grössten ist. Diese Wahrscheinlichkeit nimmt von oben nach unten allmählich ab. Unterhalb der ersten zehn Ergebnisse (ab Seite 2 bei Google) gibt es fast keine Chance mehr auf einen Klick.

E. Die Suchmaschinenoptimierung im Überblick

Wie bereits weiter oben erwähnt, besteht jedes Projekt im Bereich der Suchmaschinenoptimierung aus drei entscheidenden Schritten:

  1. Erarbeitung der Keyword-Strategie
  2. OnPage-Optimierung
  3. OffPage-Optimierung

Der erste Schritt muss hierbei immer am Anfang stehen. Innerhalb der Keyword-Strategie wird festgelegt, auf welche Suchbegriffe wir unsere Website überhaupt optimieren werden. Die weiteren Schritte ergeben sich hieraus. Im Folgenden beschreiben wir den genauen Ablauf der Suchmaschinenoptimierung detailliert:

F. Die Keyword-Strategie

Alles beginnt mit der Entwicklung einer Keyword-Strategie. Da wir hiermit den Grundstein für die ganze weitere Suchmaschinenoptimierung legen, muss dieser Schritt mit besonders viel Aufmerksamkeit und Sorgfalt ausgeführt werden.

Keyword-Strategie und Keyword-Recherche

Wie wir bereits festgestellt haben, suchen Nutzer bei Google nach bestimmten Suchbegriffen, die auch als Keywords bezeichnet werden. Im Vorfeld Ihrer eigenen Bemühungen in Sachen SEO müssen Sie sich mit der Frage auseinandersetzen, mit welchen Begriffen überhaupt nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen gesucht wird.

Bei der Google-Suche stehen meist bestimmte Bedürfnisse oder Probleme des Nutzers im Vordergrund. Sie sollten also herausfinden, zu welchen konkreten Bedürfnissen und Problemen Sie die passende Lösung anbieten und was Ihr potenzieller Kunde wohl bei Google eingeben wird, wenn er danach sucht.

Shorthead- und Longtail-Keywords

Wir unterscheiden zwischen zwei verschiedenen Arten von Keywords. Shorthead-Keywords bestehen lediglich aus einem einzigen Begriff, also zum Beispiel „SEO“. Longtail-Keywords bestehen dagegen aus zwei oder mehr Begriffen, wie zum Beispiel „SEO Agentur Zürich“.

Nun kann man sich leicht vorstellen, dass nach „SEO“ deutlich häufiger gesucht wird als nach „SEO Agentur Zürich“. Dafür ist die Konkurrenz bei dem Longtail-Keyword wesentlich kleiner und Sie haben viel bessere Chancen, hier ein gutes Google-Ranking zu erreichen.

Hinzu kommt, dass sich Longtail-Keywords meist näher an der Conversion befinden. Wer gezielt nach „SEO Agentur Zürich“ sucht, der scheint sich für einen Dienstleister im Raum Zürich zu interessieren, der Suchmaschinenoptimierung anbietet. Hier ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass wir es mit einem potenziellen Kunden zu tun haben als bei einem Nutzer, der nur „SEO“ eingibt und wahrscheinlich auf der Suche nach einer Definition oder nach eher allgemeinen Informationen über die Suchmaschinenoptimierung ist.

Saisonale Einflüsse

Ebenso sollten Sie auch saisonale Bezüge in die Keyword-Strategie mit einbauen. Viele Suchbegriffe, denken Sie nur an „Weihnachtsdekoration“ oder „Badehose“, werden in bestimmten Jahreszeiten sehr häufig und in anderen kaum eingegeben.

Analyse des Ist-Zustandes

Bevor Sie mit der eigentlichen Keyword-Recherche beginnen, sollten Sie noch in Erfahrung bringen, unter welchen Suchbegriffen Ihre Website schon jetzt gut gefunden wird. Hierzu stehen Ihnen verschiedene Tools zur Verfügung. Wir selbst verwenden zum Beispiel die Online-Marketing-Suite von Xovi.

Keyword-Recherche

Kommen wir nun zur Keyword-Recherche. Hierbei besteht die Zielsetzung darin, Begriffe herauszufinden, unter denen Ihre potenziellen Kunden nach Produkten oder Dienstleistungen aus Ihrem Portfolio suchen würden. Die folgenden Schritte haben sich hierbei bewährt:

  • Brainstorming
  • Google-AdWords-Keyword-Planer
  • Google-Suggest
  • Verwandte Suchanfragen
  • Synonyme

Im Rahmen eines Brainstormings assoziieren Sie – alleine oder in der Gruppe – frei diejenigen Keywords, die Ihnen angesichts Ihrer Angebote einfallen. Versetzen Sie sich hierzu in Ihre Zielgruppe und denken Sie darüber nach, unter welchen Begriffen diese wohl nach Ihnen suchen würde. Arbeiten Sie hier am besten mit einer Liste aller von Ihnen angebotenen Produkte und Dienstleistungen und arbeiten Sie diese der Reihe nach ab. Fragen Sie sich auch, welche konkreten Probleme Ihre Angebote lösen können und denken Sie über spezielle und aussergewöhnliche Eigenschaften Ihrer Produkte und Dienstleistungen nach.

Der Google-AdWords-Keyword-Planer ist ein besonders wertvolles Werkzeug, wenn es um die Recherche geeigneter Suchbegriffe geht. Sie erhalten hier auf einen Blick neue Keyword-Ideen, die monatlichen Suchvolumina und die Stärke des Wettbewerbs.

Sie kennen die Funktion der Google-Suche, die bereits bei der Eingabe eines Suchbegriffes Vorschläge zur automatischen Vervollständigung macht. Nutzen Sie dieses Feature für die eigene Keyword-Recherche. Tippen Sie einfach einige Suchbegriffe ein und schauen Sie, welche Vorschläge Ihnen Google unterbreitet.

Wenn Sie eine Suche durchgeführt haben und sich auf der Google-Ergebnisseite befinden, dann werden am unteren Ende der Seite „Ähnliche Suchanfragen“ angezeigt. Nutzen Sie diese Vorschläge ebenfalls zur Inspiration.

Ausserdem sollten Sie immer berücksichtigen, dass verschiedene Nutzer nach ein und derselben Sache mit unterschiedlichen Begriffen suchen. Hier spielen Synonyme eine wichtige Rolle. Um bedeutungsgleiche Keywords zu finden, empfehlen wir die Seite www.woxikon.de.

Kriterien für die Auswahl der richtigen Keywords

Wenn Sie die verschiedenen Schritte zur Keyword-Recherche absolviert haben, dann verfügen Sie jetzt über eine Sammlung von Suchbegriffen, die potenziell für Ihre Suchmaschinenoptimierung geeignet sein können. An dieser Stelle sollten Sie die bisher gefundenen Begriffe vor dem Hintergrund der folgenden Fragen noch einmal kritisch überprüfen:

  • Wie hoch ist das monatliche Suchvolumen der Keywords?
  • Rankt meine Website bereits für bestimmte Suchbegriffe?
  • Wie stark ist der Wettbewerb meiner Keywords?
  • Wie nah sind die Keywords an einer konkreten Transaktion?
  • Wie viel Aufwand erfordert die Erstellung oder Überarbeitung von Inhalten?
  • Welches Budget steht mir für SEO zur Verfügung?

Wahrscheinlich werden Sie im Zuge dieser Überprüfung das ein oder andere Keyword aus Ihrer bisherigen Suchwort-Sammlung streichen. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Sie feststellen, dass der Wettbewerb um ein bestimmtes Keyword so gross ist, dass es nur mit sehr viel zeitlichem und finanziellem Aufwand möglich wäre, hier ein gutes Ranking zu erreichen. Im Anschluss daran ist es jetzt an der Zeit, Ihre vorläufige Keyword-Liste zu erstellen.

Keyword-Liste priorisieren

Die Optimierung Ihrer Website für die Suchmaschinen ist aufwendig. Ausserdem sollten Sie es vermeiden, einzelne Seiten auf mehr als zwei oder drei Suchbegriffe zu optimieren. Aus diesen beiden Gründen ist es wichtig, die Keywords auf Ihrer vorläufigen Liste nach Wichtigkeit zu priorisieren. Am Ende werden Sie Ihre Website nur für die wichtigeren Begriffe optimieren. Für die Priorisierung können Sie die folgenden Kriterien verwenden:

  • Suchvolumen
  • Conversion-Nähe
  • Wettbewerb

Am Suchvolumen können Sie das Potenzial eines bestimmten Suchbegriffs ablesen. Wird danach pro Monat nur wenige Male gesucht oder spielt das Keyword statistisch eine wichtige Rolle? Hiervon sollten Sie unter anderem abhängig machen, wie hoch Sie einen Suchbegriff auf Ihrer Liste priorisieren. Je grösser das Suchvolumen, desto höher die Priorität, sofern natürlich die Qualität des Begriffes stimmt.

Untersuchen Sie im nächsten Schritt die Conversion-Nähe. Unter einer Conversion versteht man zum Beispiel im Online-Handel eine Kauftransaktion oder in Dienstleistungsbereich unter anderem die Kontaktaufnahme mit einem Unternehmen. Die Conversion ist also immer die Interaktion, die zu einem Umsatz führen kann. Analysieren Sie, ob Ihre einzelnen Suchbegriffe nah an einer Transaktion sind. Ist das der Fall, dann sollten Sie eine hohe Priorität erhalten. Beachten Sie dabei aber auch, dass Keywords mit hoher Conversion-Nähe meist stärker umkämpft sind.

Werfen Sie weiterhin einen Blick auf den Wettbewerb für die einzelnen Suchbegriffe. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn Ihre Ressourcen in Sachen SEO begrenzt sind. Dann sollten Sie sich nämlich lieber auf Suchbegriffe mit einem eher niedrigen Wettbewerb konzentrieren.

Sie haben nun die Voraussetzungen dafür geschaffen, die Suchbegriffe auf Ihrer Liste in eine bestimmte Reihenfolge zu bringen. Lassen Sie hierbei auch ruhig Ihre persönliche Einschätzung mitentscheiden. Schliesslich kennen Sie sich in Ihrem Geschäftsfeld gut aus und können daher zutreffend beurteilen, welche Keywords sich besonders gut für Ihre Suchmaschinenoptimierung eignen.

Keyword-Mapping

Im Folgenden wird es Ihre Aufgabe sein, die gefundenen Keywords optimal auf Ihrer Website zu verteilen. Man spricht in diesem Zusammenhang vom Keyword-Mapping. Hierbei müssen die Suchbegriffe zunächst den bereits bestehenden Unterseiten zugeordnet werden. Darüber hinaus ist es in den meisten Fällen erforderlich, neue Seiten hinzuzufügen, um die wichtigsten Keywords optimal unterzubringen. Setzen Sie pro Unterseite lediglich auf wenige Suchbegriffe und achten Sie darauf, dass diese thematisch jeweils miteinander im Zusammenhang stehen.

G. Die OnPage-Optimierung

Wie bereits ausgeführt, beschäftigt sich die OnPage-Optimierung mit Massnahmen, die Sie unmittelbar auf Ihrer eigenen Website durchführen können. Im Folgenden stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Möglichkeiten vor, die Ihnen die OnPage-Optimierung bietet und die Potenziale, die Sie dabei nutzen sollten.

Informationsarchitektur

Sowohl Ihre Besucher als auch Google reagieren positiv, wenn Ihre Website über eine einfache, nachvollziehbare und transparente Struktur verfügt. Hier gelangt man sinnvoll von Unterseite zu Unterseite und findet auf Anhieb das, wonach man sucht. Halten Sie die Seitenstruktur insgesamt flach und achten Sie darauf, dass nicht zu viele Klicks gemacht werden müssen, um eine bestimmte Unterseite zu erreichen.

Breadcrumbs

Bei Breadcrumbs handelt es sich um kleine Navigationselemente, die dem Besucher immer genau anzeigen, wo er sich gerade befindet und wie er dorthin gelangt ist.

Breadcrumbs bieten nicht nur eine bessere Orientierung, sondern sorgen automatisch für eine gute interne Verlinkung, die wiederum der Suchmaschinenoptimierung dient.

Indexierungsmanagement

Unter den Begriff des Indexierungsmanagements fallen alle Massnahmen, die dazu führen, dass die Google-Crawler die Inhalte Ihrer Website möglichst reibungslos erreichen, analysieren und indizieren können. Im Einzelnen setzt man dabei diese Werkzeuge und Methoden ein:

  • Robots.txt
  • Meta-Robots-Angaben
  • Canonical-Tag
  • 301-Weiterleitungen

Bei der Robots.txt handelt es sich um eine kleine Textdatei. Hierin legen Sie fest, welche Verzeichnisse und welche Dateitypen von den Suchmaschinen analysiert werden dürfen und welche nicht. Diese Datei wirkt sich auf Ihre gesamte Website aus.

Um den Suchmaschinen auf Ebene einer einzelnen Unterseite zu sagen, welche Inhalte analysiert werden sollen und welche nicht, setzen Sie sogenannte Meta-Robots-Angaben ein. Diese werden im Head-Bereich einer Seite eingefügt.

Ebenfalls im Head-Bereich setzten Sie den sogenannten Canonical-Tag ein. Dieser teilt Google mit, dass der Inhalt einer Unterseite mit dem Inhalt einer anderen Unterseite übereinstimmt. Das geschieht zum Beispiel, wenn Produkte in einem Web-Shop unterschiedlich sortiert werden können. Hier werden nämlich gleiche Inhalte lediglich in eine andere Reihenfolge gebracht. Der Canonical Tag sorgt in diesem Fall dafür, dass Google den Inhalt nicht als Duplikat betrachtet.

301-Weiterleitungen sind immer dann von Bedeutung, wenn sich etwas an der Struktur Ihrer Seite geändert hat. Lesezeichen von Nutzern deuten, wie auch der Google-Index, immer noch auf die alte Seite und laufen dort ins Leere, nachdem die Seite durch eine neue Version mit einer neuen URL ersetzt wurde. Der 301-Redirect sorgt dafür, dass Suchmaschinen und Nutzer von der ursprünglichen Seite automatisch auf die neue Seite umgeleitet werden. Das dient zum einen der Usability und vermindert zum anderen Ranking-Verluste.

Content

Wir kommen jetzt zum eigentlichen Herzstück jeder Suchmaschinenoptimierung. Die Rede ist dabei vom Content. Inhalte Ihrer Website bilden auf der einen Seite den eigentlichen Mehrwert für Ihre Besucher und Kunden. Auf der anderen Seite schaffen sie die Voraussetzung dafür, dass Google erkennen kann, wie relevant Ihre Seite für bestimmte Keywords ist und wie dementsprechend das Ranking ausfällt. Hierbei ist es wichtig zu beachten, dass Google nur Texte inhaltlich interpretieren kann.

Wir wollen an dieser Stelle deutlich darauf aufmerksam machen, dass Sie sich bei allen Bemühungen um ein gutes Google-Ranking immer klar machen müssen, dass Sie Ihre Inhalte hauptsächlich für Ihre Besucher erstellen. Schliesslich erzielen Sie Ihre Umsätze nicht mit Google, sondern mit den Menschen, die sich für Ihre Angebote interessieren. Es ist zwar angebracht, Texte für Google zu optimieren. Das darf aber nie so weit gehen, dass sich die Lesbarkeit oder der Mehrwert für die Besucher verschlechtert.

Meta-Tags

Im ersten Schritt wollen wir uns hier mit den sogenannten Meta-Tags beschäftigen. Hierbei handelt es sich um Programmier-Code im Header-Bereich Ihrer Seite, der eine wichtige Funktion hat. Aus den beiden Tags Meta-Title und Meta-Description erstellt Google nämlich in Verbindung mit der URL Ihren Eintrag auf der Ergebnisseite. Wenn Sie selbst keine Meta-Tags einbauen, wird Google einen Textausschnitt aus der Seite wählen, um darauf den Eintrag auf der Suchergebnisseite zu erstellen. Sie würden damit ein wichtiges Instrument aus der Hand geben.

Halten Sie sich in Bezug auf diese beiden Meta-Tags an bestimmte Längenvorgaben. Werden diese überschritten, dann schneidet Google einen Teil davon ab. Der Title-Tag sollte nicht länger als 60 bis 70 Zeichen sein. Für den Description-Tag gilt eine maximale Länge von 155 Zeichen. Mitunter kann es sinnvoll sein, in Kauf zu nehmen, dass die Description von Google abgeschnitten wird. Dies kann nämlich zu Einträgen auf der Ergebnisseite führen, die den Nutzer besonders neugierig machen, was die Klickrate erhöht.

Platzieren Sie in beiden Tags jeweils die wichtigsten Keywords der einzelnen Seite. Sie erhöhen auf diese Weise sowohl für die Suchmaschine als auch für den Nutzer die Relevanz. Hinzu kommt, dass innerhalb der Darstellung Ihrer Seite auf der Google-Ergebnisseite vom Nutzer eingetippte Suchbegriffe fett dargestellt werden. Dies erhöht in jedem Fall die Chance auf einen Klick zusätzlich.

Die Meta-Description funktioniert bei den Google-Ergebnissen besonders gut, wenn sie eine klare Handlungsaufforderung enthält, wie zum Beispiel „Jetzt kaufen“ oder „Jetzt informieren“. Wenn Sie Artikel einer bekannten Marke anbieten, dann macht es zusätzlich Sinn, den Markennamen in die Beschreibung einzufügen.

Tools zur Optimierung der Meta-Tags

Da die Länge von Title und Description begrenzt ist, ist es nicht immer ganz einfach, eine Message optimal rüberzubringen. Um es etwas einfacher zu machen, gibt es sogenannte Snippet Preview Tools, die Ihnen immer anzeigen, wie viele Zeichen noch zur Verfügung stehen.

Wir nutzen jeweils das folgende Tool: https://www.sistrix.de/serp-snippet-generator/

Überzeugende Inhalte

Auf Ihrer Website sollten Sie den Besuchern immer überzeugende Inhalte bieten. Überzeugend steht in diesem Zusammenhang dafür, dass es Ihnen gelingt, den Nutzer von Ihren Angeboten zu begeistern. Wenn Sie Texte verfassen, dann ist es hilfreich, wenn Sie sich dabei von bestimmten Fragestellungen leiten lassen:

  • Für wen sind die Inhalte bestimmt?
  • Mit welchen Absichten und Erwartungen hat der Nutzer bei Google gesucht?
  • Auf welche konkreten Fragen erwartet der Nutzer eine Antwort?

Texte, die die Antworten auf diese Fragen berücksichtigen, sind für den Besucher besonders überzeugend und mitreissend.

Keywords im Text

Im Rahmen der Keyword-Recherche haben Sie herausgefunden, nach welchen Begriffen Ihre potenziellen Kunden bei Google suchen. Achten Sie darauf, dass genau diese Begriffe in Ihren Texten auftauchen. So sorgen Sie auf der einen Seite dafür, dass Google Ihre Website richtig in den Index einordnet und bieten Ihren Besuchern auf der anderen Seite Informationen, nach denen sie auch wirklich gesucht haben.

Sie sollten es bei der Texterstellung mit den einzelnen Keywords aber nicht übertreiben. Achten Sie darauf, dass der Text immer natürlich klingt und man nicht den Eindruck erhält, Sie hätten sich verkrampft darum bemüht, einen bestimmten Suchbegriff so oft wie möglich zu erwähnen. Das ist auch gar nicht mehr erforderlich. Google ist heute in der Lage dazu, sogenannte holistische Texte einem bestimmten Thema zuzuordnen. Hierbei handelt es sich um Inhalte, die sich ganzheitlich mit einem bestimmten Thema befassen. Hierbei tauchen neben dem eigentlichen Suchbegriff viele weitere Wörter auf, die in einem engen Zusammenhang mit dem jeweiligen Thema stehen. Und genau das kann Google erkennen und entsprechend berücksichtigen.

Die Nutzerfreundlichkeit

Websites werden anders gelesen als zum Beispiel Printmedien. Die Nutzer überfliegen die Texte im Netz meistens nur und suchen dabei in hoher Geschwindigkeit die wichtigsten Informationen. Um Ihren Besuchern diese Form des Schnelllesens zu erleichtern, sollten Sie mit kurzen Absätzen, deutlichen Überschriften, Aufzählungen und anderen Elementen arbeiten, die Ihre Texte möglichst gut strukturieren.

H1-H3 Tags als Überschriften

Im Internet stehen Ihnen verschiedene Überschriften zur Verfügung, um eine Webseite übersichtlicher zu gestalten. Diese sind von H1 bis H3 durchnummeriert. Achten Sie darauf, dass Ihre Seite eine Hauptüberschrift (H1) und mehrere Zwischenüberschriften (H2 und H3) enthält. Diese Überschriften sollten dabei Ihre wichtigsten Keywords enthalten.

Multimediale Inhalte und SEO

Wir haben bereits erwähnt, dass die Crawler von Google ausschliesslich Text interpretieren können. Sie sollten aber dennoch unbedingt multimediale Inhalte, wie zum Beispiel Bilder und Grafiken, Videos oder Audiodateien einsetzen, um den Inhalt aufzulockern und dem Besucher noch mehr Informationen zu bieten. Ausserdem interpretiert Google das Vorhandensein solcher Inhalte positiv. Es kommt hinzu, dass multimedialer Content die Verweildauer der Besucher auf der Seite verlängert, was von Google wiederum positiv bewertet wird.

Nutzen Sie sinnvolle Dateinamen und das Alt-Attribut, um der Suchmaschine bei visuellen Inhalten zumindest mitzuteilen, was auf den Bildern zu sehen ist.

Interne und externe Links

Links auf eigene Unterseiten oder auf andere Seiten im Netz machen sich immer dann positiv bemerkbar, wenn Sie dem Nutzer einen echten Mehrwert bieten. Interne Links sorgen gleichzeitig für eine Stärkung Ihrer Unterseiten. Bei internen Links empfiehlt es sich, die Ankertexte strategisch zu wählen, damit die Relevanz der verlinkten Seite für ein bestimmtes Keyword verbessert werden kann.

Die Aktualität Ihrer Inhalte

Aktualität und Relevanz hängen bei Google eng zusammen. Die Suchmaschine geht davon aus, dass aktuelle Inhalte für den Anwender nützlicher sind als weniger aktueller Content. Achten Sie daher darauf, Ihre Texte regelmässig zu aktualisieren und zu erneuern.

Einzigartiger Content

Google legt grossen Wert darauf, dass Sie als Betreiber einer Website keine kopierten Inhalte von anderen Seiten einsetzen. Diese werden als Duplicate-Content identifiziert und von der Suchmaschine ignoriert. Sie riskieren damit, dass die betreffende Webseite gar nicht mehr im Google-Index auftaucht. Verzichten Sie also unbedingt darauf, Inhalte zu kopieren. Dies sollte sich alleine schon aus Gründen des Urheberschutzes verbieten. Shop-Betreiber müssen darüber hinaus vorsichtig sein, wenn sie Produktbeschreibungen vom Hersteller oder vom Grosshändler mit deren Einverständnis übernehmen. Solche Inhalte tauchen nämlich vielfach im Internet auf und können dazu führen, dass Ihre Produktseiten bei der Google-Suche gar nicht mehr erscheinen.

H. Die OffPage-Optimierung

Bisher haben wir uns mit der strukturellen, der technischen und der inhaltlichen Optimierung beschäftigt. Wenn Sie die genannten Massnahmen konsequent durchführen, dann befinden Sie sich mit der Suchmaschinenoptimierung bereits auf einem sehr guten Weg. Im Bereich der OffPage-Optimierung geht es jetzt hauptsächlich um das Thema Linkaufbau. Damit sind vor allem sogenannte Backlinks gemeint. Ein Backlink ist ein Link, den eine andere Website auf Ihre Website setzt. Für Google sind Backlinks regelrechte Empfehlungen, die sich unter bestimmten Voraussetzungen positiv auf Ihr Ranking auswirken.

Bedeutung von Backlinks

Die grosse Bedeutung von Backlinks in Bezug auf das Google-Ranking basiert auf dem Gedanken, dass eine Website gut sein muss, wenn sie von vielen anderen Seiten empfohlen wird. Mit dem Penguin-Update von 2012 hat Google dabei allerdings die Qualität der Backlinks in den Vordergrund gerückt. Es kommt seitdem weniger auf die Anzahl der eingehenden Links und mehr auf die Qualität der verlinkenden Seiten an.

Merkmale guter Backlinks

Gute und hochwertige Backlinks lassen sich am besten anhand bestimmter Kriterien erkennen. Bewerten Sie jeden eingehenden Link anhand der folgenden Fragestellungen:

  • Ist die verlinkende Seite vertrauenswürdig?
  • Beschäftigt sich die verlinkende Seite mit ähnlichen Themen wie Ihre Webseite?
  • Sind die Inhalte der verlinkenden Seite hochwertig?
  • Verfügt die verlinkende Seite über einen gewissen Bekanntheitsgrad?
  • Stammt die verlinkende Seite ebenfalls aus der Schweiz?

Wenn Sie diese Fragen durchgängig mit ja beantworten können, dann haben Sie es mit einem hochwertigen Backlink zu tun.

Minderwertige Links

Erfüllt ein Backlink nicht die genannten Kriterien, dann haben Sie es mit einem minderwertigen Link zu tun. Solche werden häufig zum Kauf angeboten und sollen angeblich Ihr Google-Ranking verbessern. Abgesehen davon, dass die schlechte Qualität ohnehin nicht zu einem verbesserten Ranking führt, kann Ihre Website von Google sogar vollständig aus dem Index entfernt werden, wenn Sie zu solchen Mitteln greifen und erwischt werden.

Wie erhalte ich gute Backlinks?

Der Linkaufbau unter hohen qualitativen Aspekten, ist eine aufwendige und anspruchsvolle Beschäftigung. Sie zielt darauf ab, so hochwertige und interessante Inhalte bereit zu stellen, dass andere Webmaster ganz von selbst auf Ihre Website verlinken wollen. Auf diese Weise entstehen besonders hochwertige Backlinks, die Ihr Google-Ranking deutlich verbessern.

Als Inhalte, die von anderen Webmastern verlinkt werden, kommen dabei nicht nur gute Texte infrage. Denken Sie hier zum Beispiel auch über die Erstellung und Veröffentlichung von Umfragen und Studien nach oder erstellen Sie eine aussagekräftige Infografik zu einem wichtigen Thema. Darüber hinaus sollten Sie jetzt noch daran arbeiten, dass möglichst viele andere Webmaster von diesem Inhalt erfahren, um sich viele hochwertige Backlinks zu sichern.

Die OffPage-Optimierung gehört zu den wichtigen und zentralen Disziplinen der Suchmaschinenoptimierung. Wenn es Ihnen gelingt, gute Backlinks zu erhalten, dann wirkt sich das deutlich auf Ihr Google-Ranking aus und verhilft Ihnen zu neuen Kunden und höheren Umsätzen. Mit minderwertigen Backlinks sollten Sie dagegen sehr vorsichtig sein. Entsprechen die Links nämlich nicht den genannten Kriterien in Sachen Qualität, dann kann das dazu führen, dass sich Ihr Ranking verschlechtert. Greifen Sie zu gekauften Links oder anderen unseriösen Methoden, dann droht sogar eine vollständige Entfernung Ihrer Website aus dem Google-Index, mit katastrophalen Folgen für Ihr Geschäftsmodell.

I. Unser Fazit

Sie haben jetzt die wichtigsten Aspekte einer professionellen Suchmaschinenoptimierung kennengelernt. Dabei ist Ihnen sicher aufgefallen, dass wir es hier auf der einen Seite mit einem komplexen Thema mit vielen Facetten zu tun haben, das auf der anderen Seite durch ganz regelmässige Veränderungen und Anpassungen durch Google und seine Updates gekennzeichnet ist. Wenn Sie sich dafür entscheiden, SEO für Ihr Unternehmen künftig in Eigenregie durchzuführen, dann sollten Sie hierfür ausreichend Zeit und Ressourcen einplanen.

Wichtig ist dabei, dass Sie sich zunächst eine wirklich gute Basis aufbauen. Hierzu ist eine umfassende Keyword-Strategie absolut unverzichtbar. Mit dieser können Sie im nächsten Schritt gezielte Anpassungen an Ihrer Website vornehmen und dadurch Ihr Google-Ranking und Ihre Sichtbarkeit im Netz so stark verbessern, dass Sie spürbar mehr Besucher erhalten und Ihren Umsatz erhöhen.

Wenn Sie es vorziehen, sich auf Ihr eigenes Kerngeschäft zu konzentrieren und die Suchmaschinenoptimierung an einen externen Experten delegieren wollen, dann stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

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