SEO - Keine Online-Marketing-Erfolge ohne solide Basis.
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SEO – Keine Online-Marketing-Erfolge ohne solide Basis

Bei der Suchmaschinenoptimierung (engl. SEO für Search Engine Optimization) ist das Ziel, bei Google und anderen Suchmaschinen, für wichtige Begriffe möglichst gut gefunden zu werden. Gerade in umkämpften Branchen, sogenannten Haifischbecken, erfordert dies sehr viel Einsatz. SEO ist ein Marathon, kein 100m-Lauf und auch keine einmalige Handlung! Sie dürfen ohne weiteres den Vergleich zu einem Schrebergarten nehmen, wenn Sie permanent dran bleiben, sind die Arbeitsaufwände für ein gutes Ergebnis, vergleichsweise klein.

Damit Sie sich von Ihrer Konkurrenz abheben und Ihre Sichtbarkeit systematisch erhöhen können, erklären wir Ihnen in diesem Artikel die wichtigsten Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung. Nur wenn Sie die SEO-Basics beherrschen, können Sie langfristig erfolgreich sein. Bei technischen Veränderungen sollten Sie immer einen Webmaster  herbeiziehen, da Fehler in der Technik viel Schaden anrichten können.

Doch bevor wir Ihnen die Grundlagen näherbringen, müssen Sie noch wissen, welche Vorteile SEO mit sich bring

Vorteile der Suchmaschinenoptimierung

SEO ist ein Teil des Online-Marketings (Suchmaschinenmarketing) und basiert auf dem Prinzip des Pull-Marketings. Sie verärgern potenzielle Kunden nicht mit Werbung im falschen Moment. Sie holen potenzielle Kunden im exakt richtigen Moment ab, nämlich genau dann, wenn diese aktiv nach Ihren Angeboten suchen.

SEO bietet folgende weitere Vorteile für Ihr Unternehmen:

  • Sie erfahren viel über Ihre Zielgruppe
  • Mehr potenzielle Kunden sehen Ihre Angebote
  • Mit einer nachhaltigen SEO-Strategie sinken Ihre Akquise-Kosten drastisch
  • Eine technisch- und inhaltlich-optimierte Website wirkt sich auch auf andere Online-Marketing-Kanäle positiv aus.(Synergieeffekt)

Suchmaschinen verstehen

Um im SEO erfolgreich zu sein, müssen Sie als erstes verstehen, wie Suchmaschinen funktionieren und die Reihenfolge der Suchergebnisse bestimmen.

Um es einfach zu halten, beschränken wir uns in diesem Artikel auf die Suchmaschine von Google. Das ist sowieso naheliegend, da Google in der Schweiz einen Marktanteil von über 90% hat. (Quelle)

Wie funktionieren Suchmaschinen?

Suchmaschinen werden gerne mit Bibliotheken verglichen, da sie ebenfalls eine Ansammlung von Milliarden von Informationen sind. Wissenschaftliche Artikel sind durch Zitate miteinander verknüpft, im Internet werden Websites durch Links ebenso miteinander verbunden.

Suchmaschinen wie Google entdecken durch weiterführende Links immer neue Websites, welche Sie dann in ihren Index aufnehmen. Falls Nutzer dann nach einem bestimmten Thema suchen, kann Google ein passendes Resultat zur Verfügung stellen.

Da es aber für fast jede Suchanfrage mehrere Resultate gibt, die in Frage kommen, muss Google das beste finden. Google wählt also Anhand verschiedener Faktoren das beste Resultat für die jeweilige Suchanfrage aus.

An dieser Stelle kommt SEO ins Spiel. Mit gezielten Massnahmen wird die Relevanz der eigenen Website für passende Suchanfragen dahingehend optimiert, dass eine möglichst gute Position (SERP für Search Engine Ranking Position) erzielt werden kann.

Bevor wir Ihnen die nötigen Massnahmen erläutern, möchten wir zum allgemeinen Verständnis noch weiter auf Funktionen von Suchmaschinen eingehen.

Crawling

Als erstes werden die Dokumente des World Wide Web erfasst. Dafür nutzen Suchmaschinen sogenannte Crawler, auch Robots oder Spider genannt, welche den Verlinkungen der Dokumente folgen um so neue Dokumente zu finden und in den Bestand aufzunehmen.

Crawler haben nicht nur die Aufgabe neue Dokumente zu finden und aufzunehmen, sie halten auch bereits vorhandene Daten auf dem neuesten Stand.

Welche Inhalte kann ein Spider auslesen?

Zuerst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass ein Crawler nur Textinhalte versteht. Er kann nicht erkennen, was auf einem Bild oder einem Video zu sehen oder auf einer Audiodatei zu hören ist. (Weiter unten, im Bereich der Content-Optimierung, gehen wir auf die korrekte Auszeichnung von Mediendateien ein.)

Zudem sollten Sie bedenken, dass Google und andere Suchmaschinen keine passwortgeschützten Inhalte auslesen und in ihren Bestand aufnehmen können.

Indexierung

Bei einem Suchvorgang kann nicht jedes Mal der gesamte Datenbestand durchsucht werden, da dies viel zu lange dauern würde.

Bei der Indexierung von Inhalten geht es darum, die Daten zu strukturieren, damit diese verwertet werden können. Die Daten werden also zu einem durchsuchbaren und homogenen Datensatz geformt.

Ranking

Als letztes kommt das Ranking. Die Suchmaschine bestimmt anhand über 200 Faktoren, welche Position eine Website für den jeweiligen Suchbegriff erhält.

Der genaue Algorithmus von Google ist ein gut gehütetes Geheimnis. Durch jahrelanges Pröbeln und unzählige Auswertungen, wurden in der SEO-Branche aber fast alle Faktoren aufgedeckt. Zusätzlich hat Google verschiedene Qualitätsrichtlinien herausgegeben, welche als Orientierungshilfe dienen.

Auch wenn es fast unmöglich ist, die Gewichtung der einzelnen Faktoren zu bestimmen, zeichnet sich in den letzten Jahren eine eindeutige Marschrichtung ab. Die Nutzersignale werden immer wichtiger und es reicht nicht mehr, die eigene Website nur für die Suchmaschine zu optimieren – der Nutzer steht im Mittelpunkt.

Google’s Erfolg dank PageRank-Algorithmus

Heute wirkt sich der PageRank höchstens noch marginal auf die Rankings einer Website aus. Trotzdem ist es wichtig, einmal davon gehört zu haben. Ohne den PageRank-Algorithmus wäre Google nicht da, wo sie jetzt sind.

Beim PageRank wurden Websites anhand der Menge und der Qualität ihrer Links gemessen. Websites mit mehreren Empfehlungen in Form von Links wurden folglich besser bewertet.

SEO’s haben den PageRank-Algorithmus jahrelang zu ihren Gunsten ausgenutzt. Konkret wurde dies mit Spam in Gästebüchern und Foren oder dem Aufbau von Linkfarmen gemacht. Aus diesem Grund führte Google 2005 das Nofollow-Attribut ein, eine Möglichkeit für Webmaster, Links zu entwerten. (Mehr dazu erfahren Sie unter dem Thema Backlinks.)

Aufbau von Suchergebnissen

Sucht ein Nutzer bei Google nach einem bestimmten Thema, werden organische und bezahlte Ergebnisse ausgeliefert.

Die bezahlten Anzeigen kommen aus Google Ads (ehemals Google AdWords), dem Werbesystem des Suchmaschinen-Giganten. Die Google-Ads-Werbeanzeigen werden nach dem Pay-per-Click-Modell (PPC) abgerechnet und können bereits mit geringen Budgets zum Erfolg einer Website beitragen.

Das Ranking der organischen Suchergebnisse kann nicht mit Geld beeinflusst werden. Google möchte seinen Nutzern stets das relevanteste Resultat bieten.

Die wichtigsten Google-Updates

Google führt in unregelmässigen Abständen Algorithmus-Updates durch. Updates werden von Google nicht immer bekannt gegeben, häufig werden diese auch von aufgeweckten Suchmaschinenoptimierern, aufgrund starker Ranking-Schwankungen, bemerkt.

Im Folgenden gehen wir ganz kurz auf die zwei wichtigsten Google-Updates ein.

Panda-Update – Februar 2011

Beim Panda-Update ging es vorranging darum, qualitativ- und technisch-minderwertige Seiten entsprechend abzuwerten. Google gab dazu entsprechende Guidelines heraus, im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Punkte kurz vor:

Design- und inhaltliche Richtlinien 

  • Klare Struktur & Nutzung von Textlinks
  • Die Nutzung einer XML-Sitemap
  • Nicht zu viele Links auf einer Seite
  • Die Inhalte klar und deutlich beschreiben
  • Passende Suchbegriffe auf der Website unterbringen
  • Aussagekräftige TITLE-Tags
  • Korrekte Verwendung der HTML-Syntax
  • Beschränkte Nutzung von Parametern

 Technische Richtlinien

  • Kann der Crawler meine Website lesen? (Überprüfung mit einem Textbrowser)
  • Welche Verzeichnisse dürfen vom Crawler durchsucht werden und bieten dem Nutzer einen Mehrwert? (Nutzung der Robots.txt)
  • Wie schnell lädt meine Website? (Optimierung der Ladezeiten)
  • Ist meine Website mit allen Browsern kompatibel? (Browser-Kompatibilität optimieren)

Der Grundgedanke dieser Richtlinien war es, die Webmaster darauf zu sensibilisieren, dass es in erster Linie um die Nutzer geht. Am besten ist es natürlich, wenn Nutzer und Suchmaschinen mit relevantem Content und fehlerfreier Technik überzeugt werden.

Penguin-Update – April 2012

Beim Penguin-Update ging es in erster Linie um minderwertige Links. Aus der Sicht von Google sind alle Links minderwertig, welche dem Nutzer keinen Mehrwert bieten, sondern ausschliesslich zu SEO-Zwecken gesetzt werden.

Durch dieses Update kam es zu radikalen Veränderungen. Ganze Websites wurden von den Top-Positionen verdrängt oder ganz aus dem Google-Index verbannt.

Auch an diesem Update ist klar ersichtlich, dass der Nutzer im Mittelpunkt stehen soll. Nur so kann Google sicherstellen, dass seine Nutzer zufrieden sind und die Suchmaschine weiterhin nutzen.

Nutzer verstehen

Sie wissen jetzt bereits wie Suchmaschinen funktionieren, wie die Suchergebnisse aufgebaut sind und dass die Entwicklung immer mehr in Richtung der Nutzer geht.

Damit Sie erfolgreiches SEO betreiben können, müssen Sie aber auch die Erwartungen und Ziele der Nutzer kennen.

Es lohnt sich nicht für hart-umkämpfte Begriffe gefunden zu werden, wenn Ihre Besucher keinen Nutzen daraus ziehen können. Im Endeffekt möchten Sie ja erreichen, dass Ihre Besucher zu zahlenden Kunden werden.

Suchintention

Damit Sie möglichst relevante Inhalte bereitstellen können, müssen Sie sich fragen, welche Absicht Nutzer mit einer bestimmten Suchanfrage verfolgen. Dabei ist es wichtig, dass Sie sich in Ihre Nutzer versetzen und ihnen die Informationen liefern, die sie suchen.

Nutzermetriken

Viele Suchmaschinen-Nutzer sind beim Surfen bei Google eingeloggt, nahezu jede Website misst das Verhalten der Website-Besucher über Tools wie Google Analytics. Für Google ist es somit sehr einfach, diese Nutzermetriken auszuwerten und in die Rankings mit einzubeziehen.

Dazu nutzt Google quantifizierbare Einheiten wie beispielsweise die Verweildauer auf einer Seite, die Absprungrate oder die Menge der besuchten Unterseiten während eines Besuches.

Eine weitere sehr wichtige Kennzahl ist die Click-Trough-Rate (CTR), sie stellt die Anzahl der Klicks im Verhältnis zu den Impressionen dar. Wie Sie die Klickrate verbessern können, erfahren Sie im Abschnitt «Meta-Tags».

Anhand dieser Metriken ist es für Google sehr leicht festzustellen, wie gut eine Website bei den Nutzern ankommt.

Suchverhalten der Suchmaschinen-Nutzer

Je mehr die Nutzer mit Google interagieren, umso besser wird ihr Verständnis, das Suchverhalten ist also sehr dynamisch.

Ein etwas routinierterer «Googler» weiss bereits ganz genau, wie er schnellstmöglich zu den gewünschten Informationen gelangt. Ein relativ neuer Nutzer versucht sein Glück am Anfang wahrscheinlich noch mit generischen Begriffen, lernt dann aber Stück für Stück dazu und verändert somit fortlaufend sein Suchverhalten.

Der Suchprozess der Nutzer

Jeder Suche geht ein Problem oder ein Bedürfnis voraus. Als Betreiber einer Website ist es wichtig das zu verstehen, damit die Bedürfnisse der Kunden befriedigt und die Probleme gelöst werden können. Nur so haben Sie eine Chance, dass diese Besucher zu Kunden werden.

In einer Studie kam heraus, dass knapp 60% der Probanden vor dem Kauf eines Produktes auf mindestens 10 verschiedenen Seiten Informationen einholten. An diesem Beispiel ist klar ersichtlich, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse und Probleme der Kunden zu erkennen und die eigenen Inhalte danach auszurichten.

Länge von Suchanfragen

Es gibt unzählige Studien zur Länge von Suchanfragen. Google hat sogar selbst eine Studie zur Anzahl der Begriffe pro Suchanfrage gemacht und ist zu folgenden Auswertungen gekommen:

  • 1 Begriff – 28%
  • 2 Begriffe – 33%
  • 3 Begriffe – 20%
  • 4 Begriffe – 10%
  • 5 Begriffe – 5%
  • Mehr als 5 Begriffe – 5%

Durchschnittlich werden pro Suchanfrage 2,2 Begriffe eingetippt. Natürlich variiert die Anzahl der eingetippten Suchbegriffe von Thema zu Thema.

Auch wenn diese Studie einen guten Einblick in das Verhalten der Suchmaschinen-Nutzer gibt, sollte bedacht werden, dass sich das Verhalten der Nutzer auch von Zielgruppe zu Zielgruppe sehr stark unterscheiden kann.

Die verschiedenen Suchanfragen

Es gibt drei Klassifizierungen von Suchanfragen, bei jeder dieser Art, verfolgt der Nutzer ein anderes Ziel. Im Folgenden gehen wir kurz auf informationale-, navigationale- und transaktionale Suchanfragen ein.

Informationale Suchanfragen

Der Nutzer hat eine Frage und möchte dafür eine Antwort finden oder sein Wissen erweitern. Der Nutzer möchte daher Informationen finden, keine Angebote und keine Dienstleistungen. Informationale Suchanfragen können beispielsweise wie folgt lauten:

  • Wie funktioniert SEO?
  • Was ist SEO?

Andere typische Bestandteile informationaler Suchanfragen sind Hilfen, Ratschläge, Ideen, Vorschläge, Nachrichten und Informationen.

Informationale Anfragen werden häufig durch Wikipedia oder direkt über den Google Knowledge Graph beantwortet.

Navigationale Suchanfragen

Mit navigationalen Suchanfragen weiss ein Nutzer schon sehr genau, auf welcher Website/Unterseite er landen möchte. Navigationale Suchanfragen weisen häufig folgende Merkmale auf:

  • Marken, Namen von Unternehmen
  • Domains mit .ch/.com/.de
  • Präfixe wie www./http/https
  • Die Eingabe der kompletten Domain

Dabei werden häufig direkt über die Suchmaschine spezifische Unterseiten einer Website angesteuert. Also tippt ein Nutzer beispielsweise den Begriff «H&M Jeans» ein, möchte er direkt auf der Jeans-Seite von H&M landen.

Transaktionale Suchanfragen

Wie es der Name «Transaktionale Suchanfrage» schon sagt, möchte der Nutzer eine Transaktion abschliessen. Da der Nutzer schon ziemlich genau weiss, was er kaufen möchte, sind transaktionale Begriffe für Unternehmen von grossem Wert.

Transaktionale Suchanfragen weisen folgende Merkmale auf:

  • Action-Words: kaufen, mieten, buchen, bestellen, Download
  • Genaue Produktbezeichnungen & Fachbegriffe
  • Preise & Preisnachlässe: Rabatt, Coupon, günstig, billig
  • Vergleiche, Alternativen, Features
  • Services wie z.B. versandkostenfrei
  • Zeitliche Dringlichkeit wie z.B. Schädlingsbekämpfung

Transaktionale Suchanfragen erkennen Sie daran, dass bei diesen Begriffen sehr viel Werbe- und Google-Shopping-Anzeigen geschaltet werden. Wird ein Unternehmen bei transaktionalen Suchanfragen gefunden, ist die Wahrscheinlichkeit am Grössten, dass Besucher zu Kunden werden.

SEO im AIDA-Modell

Mit dem AIDA-Modell wird der Kaufprozess potenzieller Kunden in vier Phasen dargestellt. In der jeder Phase, die durchlaufen wird, nimmt die Anzahl der potenziellen Kunden ab. Nur ein kleiner Teil der potenziellen Kunden wird schlussendlich zum zahlenden Kunden.

Attention-Interest-Desire-Action = Aufmerksamkeit-Interesse-Wunsch-Abschluss

Das AIDA-Modell genauer zu erklären, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass SEO in jeder der vier Phasen eingesetzt werden kann. Folgende Ziele können mit der Suchmaschinenoptimierung in den verschiedenen Phasen erreicht werden:

  • Image & Branding
  • Traffic & Impressions
  • Conversions

Klickverhalten der Suchmaschinen-Nutzer

Interessant ist auch zu wissen, wie sich die Klickrate (CTR) in Abhängigkeit der Positionen verändert. Auch hierzu gab es bereits verschiedene Studien. (Quelle)

Verschiedenen Studien belegen, dass die ersten drei Positionen einer Suchanfrage mit Abstand die meisten Klicks erhalten. Ein weiterer Grund, wieso SEO für jedes Unternehmen massgeblich zum Erfolg beitragen kann.

Mit SEO zum Erfolg

Da Sie jetzt den Hintergrund der Suchmaschinen und deren Nutzer kennen, zeigen wir Ihnen, wie Sie mit SEO Ihre Sichtbarkeit erhöhen und zum Erfolg Ihres Unternehmens beitragen können. Wenn Sie etwas nicht verstehen, unterstützen wir Sie gerne.

Keyword-Strategie und -Recherche

Sie wissen bereits, dass Nutzer bei Google Begriffe, auch sogenannte Keywords, eintippen, um ihre Probleme zu lösen und ihre Bedürfnisse zu befriedigen.

 Wenn Sie nun die Bedürfnisse dieser Nutzer befriedigen möchten, müssen Sie zuerst einmal herausfinden, mit welchen Begriffen überhaupt nach Ihren Produkten und Dienstleistungen gesucht wird.

Keywords sind die Grundlage jeder erfolgreichen SEO-Strategie. Ohne die Definition der richtigen Suchbegriffe, können keine klaren Ziele definiert werden. Ausserdem wissen Sie dann gar nicht, auf welche Begriffe Sie Ihre Website optimieren sollten. Nehmen Sie sich also die Zeit, es lohnt sich.

Einflussfaktoren auf die Auswahl der richtigen Keywords

Es gibt verschiedene Faktoren, welche einen direkten Einfluss auf die Wahl der richtigen Keywords haben. Über folgende Einflussfaktoren sollten Sie sich Gedanken machen:

  • Wie hoch ist das monatliche Suchvolumen meiner Keywords?
  • Rankt meine Website bereits für bestimmte Keywords?
  • Wie hoch ist der Wettbewerb meiner Keywords?
  • Wie nah sind bestimmte Keywords an einer Aktion? (Conversion)
  • Wie viel Aufwand benötige ich für den Aufwand von neuen Inhalten/Überarbeitung bestehender Inhalte?

Welches Budget steht mir in welcher Zeit zur Verfügung?

Shorthead- und Longtail-Keywords

Wenn Sie ein Hotel besitzen, ist es klar, dass Sie für den generischen Begriff «Hotel» gerne gefunden werden möchten. Das Problem ist nur, dass alle anderen Hotelbesitzer das auch möchten, was zu sehr viel Konkurrenz führt.

Gerade wenn Sie neu mit SEO beginnen oder nur begrenzte finanzielle Mittel zu Verfügung haben, macht es Sinn, den Fokus auf sogenannte Longtail-Keywords zu richten.

Longtail-Keywords bestehen aus zwei oder mehr Begriffen. Sie haben meistens ein etwas bescheideneres Suchvolumen als Shorthead-Keywords, dafür aber auch einen deutlich niedrigeren Wettbewerb. Ein weiterer Vorteil der Longtail-Keywords ist, dass Sie eine deutlich höhere Konversionswahrscheinlichkeit besitzen.

Beispiel: Der Shorthead-Begriff «SEO» hat ein deutlich höheres Suchvolumen als das Longtail-Keyword «SEO Agentur Zürich». Das Longtail-Keyword ist aber deutlich näher an einer Conversion, da der Suchende sein Bedürfnis schon viel genauer konkretisiert.

Shorthead- sowie Longtail-Keywords haben Vor- und Nachteile. Wir können nicht pauschal bestimmen, welche Keywords besser sind. Das unterscheidet sich von Fall zu Fall und kommt auch auf die konkreten Ziele Ihres Unternehmens an.

Saisonale Einflüsse auf die Wahl der Keywords

Bei der Auswahl der richtigen Suchbegriffe sollten Sie auch daran denken, dass für einige Produkte und Dienstleistungen nicht das ganze Jahr über eine Nachfrage besteht. Beispielsweise Hängematten werden wahrscheinlich nicht so oft im Winter gekauft.

Es ist wichtig, die saisonalen Einflüsse in die Keyword-Strategie mit einzubeziehen, damit Sie von Anfang an richtig planen können.

Erstellung der Keyword-Strategie

Die Erstellung der Keyword-Strategie setzt sich aus fünf Keyword- und URL-bezogenen Schritten zusammen. Um ein solides Fundament aufzubauen, ist jeder einzelne Schritt von Bedeutung.

Bestimmung des Ist-Zustands

Bevor Sie mit der Keyword-Recherche beginnen, muss zuerst der Ist-Zustand ermittelt werden. Es wird also ermittelt, mit welchen Begriffen Ihre Website bereits gefunden wird.

Dies funktioniert mit allen gängigen SEO-Tools, wir verwenden dafür die Online Marketing Suite von Xovi.

Keyword-Recherche

Das Ziel der Keyword-Recherche ist es, die Begriffe zu identifizieren, die potenzielle Kunden bei der Suche nach Ihren Produkten und Dienstleistungen eintippen.

Mit den folgenden Schritten erreichen Sie die besten Resultate.

Brainstorming

  • Versetzen Sie sich in Ihre Zielgruppe hinein.
  • Fragen Sie sich, wie Sie selbst nach ähnlichen Angeboten und Dienstleistungen suchen würden.
  • Machen Sie eine Liste mit allen Produkten, Dienstleistungen und Marken.
  • Vor welchen Problemen könnten potenzielle Kunden stehen?

Welche speziellen Eigenschaften haben Ihre Produkte/Dienstleistungen?

Google-AdWords-Keyword-Planer

Wenn es um Keywords geht, ist der Planer von Google mit Abstand das beste Tool. Der Keyword-Planer liefert neue Keyword-Ideen, monatliche Suchvolumina und die Stärke des Wettbewerbs.

Obwohl der Keyword Planer eigentlich für die Erstellung von Google-Ads-Kampagnen gedacht ist, ist er für die Recherche zu SEO-Zwecken genauso beliebt.

Im folgenden Bild sehen Sie, wie der Google-Keyword-Planer zur Generierung neuer Keyword-Ideen eingesetzt werden kann.

Google-Suggest

Unter Google-Suggest versteht man die automatische Vervollständigung, wenn Sie beginnen, bei Google eine Suchanfrage einzutippen.

Diese automatische Vervollständigung können Sie nutzen, um weitere Keyword-Ideen zu generieren. Tippen Sie dafür einfach ein paar passende Suchbegriffe ein und schauen Sie sich die Vorschläge an.

Verwandte Suchanfragen

Eine weitere sehr hilfreiche Funktion sind die verwandten Suchanfragen bei Google. Wenn Sie ein Keyword eintippen und eine Suche starten, sehen Sie ganz unten ähnliche Anfragen, welche häufig gesucht werden.

Synonyme

Auch Synonyme spielen bei der Keyword-Recherche eine wichtige Rolle. Nicht alle Nutzer suchen mit den exakt gleichen Begriffen.

Im Internet gibt es viele Tools zur Suche von Synonyme, wir empfehlen an dieser Stelle Woxikon.

Wettbewerbsanalyse

Bei der Erstellung einer nachhaltigen Keyword-Strategie ist es wichtig, dass Sie Ihre Konkurrenz kennen. Auch wenn Sie Ihre wichtigsten Konkurrenten kennen, kann es sein, dass Sie im Internet auf neue Konkurrenz stossen.

Wenn Sie kein SEO-Tool haben, können Sie Ihre wichtigsten Keywords einmal bei Google eintippen und sich die ersten zehn Treffer etwas genauer anschauen. Dadurch können Sie Ihre Konkurrenz relativ schnell ausfindig machen.

Datenerhebung

Nachdem Sie aus der Keyword-Recherche eine Liste mit möglichen Begriffen erstellt haben, geht es darum, diese nach verschiedenen Kriterien zu priorisieren, da die Website am Schluss nur für die besten Begriffe optimiert wird.

Suchvolumen

Das Suchvolumen ist wichtiges Element zur Priorisierung Ihrer Keywords. Ein Keyword kann noch so gut sein, wird es nur 10 Mal im Monat gesucht, lohnt es sich nicht, die Website für diesen Begriff zu optimieren.

Das monatliche Suchvolumen ist nicht das wichtigste Kriterium bei der Wahl der richtigen Keywords, es sollte aber zumindest ein bestimmtes Volumen vorhanden sein.

Conversion-Nähe

Eine Conversion ist eine Aktion, welche sich direkt auf den Umsatz Ihres Unternehmens auswirkt. Wenn Sie einen Online-Shop betreiben, wird eine Bestellung als Conversion definiert. Wenn Sie Dienstleistungen anbieten, wird die Kontaktaufnahme über ein Formular als Conversion definiert.

Da Sie nun wissen, was eine Conversion ist, können Sie sich wahrscheinlich auch vorstellen, weshalb die Conversion-Nähe bei der Wahl der richtigen Keywords so wichtig ist. Die Wahl dieser Keywords kann direkten Einfluss auf den Umsatz Ihres Unternehmens haben. Es ist aber auch zu bedenken, dass Keywords, welche nah an einer Transaktion sind, oftmals sehr hart umkämpft sind.

Wettbewerb

Wenn Sie unbegrenzte Ressourcen zur Verfügung haben, spielt der Wettbewerb keine Rolle.

In allen anderen Fällen sollte sie den Wettbewerb in die Wahl Ihrer Keywords mit einbeziehen. Im Google-Keyword-Planer wird der Wettbewerb jeweils angegeben. Auch hier empfehlen wir, die wichtigsten Begriffe einmal bei Google einzutippen und die ersten 10 Treffer zu analysieren. Finden Sie in der Top10 viele Startseiten, können Sie davon ausgehen, dass der Wettbewerb sehr stark ist.

Keyword-Priorisierung

Durch die Recherche und die Datenerhebung haben Sie nun eine Liste der besten Keywords für Ihr Unternehmen. Falls bei der Datenerhebung keine Begriffe weggefallen sind, haben Sie vermutlich zu wenig Zeit in die Recherche gesteckt.

Priorisieren Sie nun Ihre Begriffe nach der Wichtigkeit für Ihr Unternehmen um die benötigten Ressourcen entsprechend planen zu können. Hier gibt es kein richtig und falsch, Sie wissen vermutlich am besten, welche Begriffe für Ihr Unternehmen am wertvollsten sind.

Keyword-Mapping

Nun haben Sie eine Liste Ihrer Keywords inkl. Priorisierung. Jetzt ist es an der Zeit, bestehende Seiten mit den neu gewonnen Keywords textlich zu überarbeiten und falls nötig, neue Unterseiten zu definieren.

Dabei sollten Sie beachten, dass Sie jede Unterseite für maximal 3-7 verschiedene Keywords optimieren sollten. Die verschiedenen Keywords einer Unterseite sollten thematisch sehr nahe bei einander sein.

Abschliessende Worte zur Keyword-Strategie

Eine saubere Keyword-Strategie erfordert viel Zeit und Arbeit, ist aber das Fundament einer erfolgreichen und nachhaltigen SEO-Strategie und sollte keinesfalls als überflüssig betrachtet werden.

OnPage-Optimierung

Die OnPage-Optimierung betrifft alle SEO-Massnahmen, welche auf der eigenen Seite gemacht werden, dazu gehört beispielsweise die Informationsarchitektur, die Seitenstruktur und die Technik.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Elemente der OnPage-Optimierung kurz vor.

Informationsarchitektur einer Website

Logische Informationsarchitekturen sind nicht nur für Suchmaschinen, sondern auch für Besucher sehr wichtig. Dadurch verstehen Suchmaschinen und Nutzer die Website und die Navigation durch die Seite ist selbsterklärend. Findet ein Nutzer nicht wonach er sucht, ist er ziemlich schnell weg.

Abschliessend möchten wir noch erwähnen, dass ein flache Seitenstruktur in der Regel besser ist, da Suchmaschinen-Crawler tief verbuddelte Unterseiten oftmals gar nicht crawlen. Zusätzlich führt eine tiefe Seitenstruktur auch zu mehr Klicks, die ein Besucher machen muss. Dies kann sich wiederum negativ auf die Nutzererfahrung auswirken.

Breadcrumbs

Breadcrumbs sind Navigationselemente, welche die aktuelle Seite und den Pfad anzeigen. Gerade bei grösseren Websites ist die Nutzung von Breadcrumbs zu empfehlen, da sie die Nutzer bei der Navigation durch die Website unterstützen.

Ein weiterer wichtiger SEO-Vorteil von Breadcrumbs ist die automatische interne Verlinkung.

Werkzeuge des Indexierungsmanagements

Ganz am Anfang wurde das Crawling und die Indexierung kurz erklärt. Im Folgenden möchten wir Ihnen kurz die verschiedenen Werkzeuge dazu vorstellen.

Robots.txt

In der Robots.txt-Datei können Sie angeben, welche Verzeichnisse und Datei-Typen von verschiedenen Suchmaschinen «gecrawlt» werden dürfen und welche nicht. Gerade bei grossen Websites kann es sinnvoll sein, unwichtige Seiten vom Crawling auszuschliessen.

Hier ist zu beachten, dass der Ausschluss zwar als starke Empfehlung gilt aber von Suchmaschinen nicht immer befolgt wird.

Meta-Robots-Angaben

Mit den Meta-Robots-Angaben können Sie Google und Co. Anweisungen auf Seitenebene geben. Im Gegensatz zur Robots.txt-Datei können die Angaben jeweils nur für eine einzelne Seite gemacht werden.

Bei den Meta-Robots-Angaben wird zwischen HTML- und HTTP-Meta-Angaben unterschieden.

Wie der Name schon sagt, werden die HTML-Meta-Angaben im HTML-Dokument der Website aufgeführt. Die HTTP-Meta-Angaben kommen bei anderen Dateiformaten wie PDF-Dateien, Word-Dokumenten und Excel-Tabellen zum Einsatz.

Die Anweisungen Index und Noindex können beliebig mit den Anweisungen Follow und Nofollow kombiniert werden.

Canonical Tag

Der Canonical Tag wird im Head-Bereich einer Website definiert und sagt aus, dass der Inhalt einer Unterseite mit dem Inhalt einer anderen Unterseite übereinstimmt.

Dies macht z.B. bei verschiedenen Sortierungen/Filterungen von Produkten Sinn. Die gleichen Produkte können nach dem Preis, der Beliebtheit oder dem Datum sortiert werden. Es sind aber immer die gleichen Produkte, also entstehen interne doppelte Inhalte. Mit dem Canonical Tag kann dieses Problem behoben werden und bestimmt werden, welche Version in den Google-Index gehört.

301-Weiterleitungen

Gerade bei einem Relaunch kommt es oft vor, dass sich die URL-Struktur einer Website verändert. Im Google-Index befinden sich aber immer noch die alten URL’s und einige Besucher der Website landen beispielsweise über Lesezeichen noch auf der alten Seite. Mit einem 301-Redirect werden sie automatisch auf die neue URL umgeleitet.

301-Weiterleitungen leiten also die Suchmaschine und den Nutzer von der ursprünglichen Seite auf eine neue Seite um. Zusätzlich sind 301-Redirects SEO-relevant, da der Verlust von Rankings minimiert werden kann.

Content-Optimierung

Überzeugende Inhalte sind das Herzstück jeder erfolgreichen Website. Sie helfen nicht nur den Besuchern, sondern auch den Suchmaschinen dabei, den Themenbereich einer Website schnell zu verstehen.

Meta-Tags

Wenn ein Nutzer bei Google ein Suchwort eintippt, werden ihm verschiedene Suchergebnisse angezeigt. Diese sogenannten Snippets bestehen aus einem Titel, einer URL und einer Beschreibung.

Wussten Sie, dass Sie den angezeigten Titel und die Beschreibung selbst definieren können? Wenn Sie das nicht tun, wählt Google selbst einen Textausschnitt, was in den meisten Fällen weniger gut ist.

Meta-Title und -Description

Der Meta-Title und die Meta-Description werden im Head-Bereich einer Website definiert. Für alle gängigen CMS wie WordPress, Joomla oder Typo3 gibt es Plugins für die Eintragung der Meta-Tags, Sie müssen also nichts am Code der Website verändern.

Länge der Meta-Tags

Ein optimierter Title-Tag sollte maximal zwischen 60-70 Zeichen enthalten, ansonsten wird ein Teil abgeschnitten.

Ein Description-Tag darf bis zu 155 Zeichen enthalten. Wobei es in manchen Fällen Sinn macht, falls ein Teil der Beschreibung abgeschnitten wird. Dies kann unter Umständen die Neugier des Nutzers wecken und sich positiv auf die Klickrate auswirken.

Keyword-Targeting

Sowohl im Title wie auch in der Description sollte das wichtigste Keyword der jeweiligen Seite vorkommen. Dadurch erhöht sich die Relevanz der Seite für Suchmaschine und Nutzer.

Das eingetippte Keyword wird in der Beschreibung auch speziell hervorgehoben, dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nutzer Ihr Suchergebnis anklickt.

Call-to-Action & Branding-Effekt

Eine gute Meta-Description beinhaltet immer eine Handlungsaufforderung wie z.B. «Jetzt mehr erfahren» oder «Jetzt bestellen». Bei bekannten Unternehmen lohnt es sich zudem, die Marke im Title-Tag zu erwähnen.

Diese beiden Elemente wirken sich wiederum positiv auf die Klickrate aus.

Tools zur Optimierung der Meta-Tags

Da die Länge von Title und Description begrenzt ist, ist es nicht immer ganz einfach, eine Message optimal rüberzubringen. Um es etwas einfacher zu machen, gibt es sogenannte Snippet Preview Tools, die Ihnen immer anzeigen, wie viele Zeichen noch zur Verfügung stehen.

Wir nutzen jeweils das folgende Tool: https://www.sistrix.de/serp-snippet-generator/

Erstellung überzeugender Inhalte

Wie bereits weiter oben erwähnt, sind überzeugende Inhalte das Herzstück einer erfolgreichen Website. Beim Erstellen von Inhalten sollten Sie sich die folgenden drei Fragen stellen:

  • An wen richten sich meine Inhalte?
  • Welche Absicht verfolgen die Nutzer bei ihrer Suche?
  • Auf welche Fragen suchen die Nutzer eine Antwort?

Keywords im Text

Aus der Keyword-Analyse wissen ja bereits, nach welchen Begriffen Ihre potenziellen Kunden suchen. Machen Sie sich dieses Wissen zunutze, bringen Sie Ihre wichtigsten Keywords im Text unter.

Dadurch helfen Sie Google dabei, das Thema Ihrer Seite besser einzuordnen. In erster Linie schreiben Sie Ihre Texte für die Besucher, übertreiben Sie es also nicht mit den Keywords.

Nutzerfreundlichkeit der Inhalte

Im Vergleich zu Printmedien, werden Texte im Internet etwa doppelt so schnell gelesen. Dies liegt daran, dass die Nutzer die Texte auf Websites nur überfliegen und die wichtigsten Informationen aufnehmen.

Daher ist auf eine gute Struktur mit Überschriften, Absätzen und Aufzählungen zu achten.

H1-H3 Tags

Auf Websites ist es wichtig, die verschiedenen Überschriften mit HTML-Tags auszuzeichnen um die einzelnen Elemente zu gewichten.

Dabei sollte jede Unterseite mit nur einer Hauptüberschrift (H1) und mehreren Zwischenüberschriften (H2 & H3) ausgezeichnet werden. In diesen Überschriften, insbesondere in der Hauptüberschrift, sollte das wichtigste Keyword immer vorkommen.

Multimediale Inhalte

Jeder gute Text wird durch multimediale Inhalte noch besser. Dadurch ist es möglich, die Nutzer noch besser zu informieren, das Lesen zu erleichtern und die Seite besser zu strukturieren.

Suchmaschinen werten multimediale Inhalte wie Bilder, Audiodateien und Videos als positive Signale. Zudem verbessert sich durch die Einbettung von Medien die Verweildauer auf einer Seite, was wiederum einen positiven Einfluss auf die Nutzermetriken hat.

Achtung: Suchmaschinen verstehen nur Textinhalte, sie wissen nicht was sich auf einem Bild befindet. Daher ist es wichtig, die Bilder mit einem alternativen Text, dem sogenannten Alt-Attribut, auszuzeichnen. Dies könnte wie folgt aussehen:

<img src=“keyword-analyse.jpg“ alt=“Die verschiedenen Schritte der Keyword-Analyse“>

Durch diese Beschreibung wird Google mitgeteilt, was sich auf dem Bild befindet.

Interne und externe Links

Weiterführende Links aus dem Text heraus können die Nutzerfreundlichkeit steigern, sofern diese den Lesern einen echten Mehrwert bieten. Es spielt dabei keine Rolle, ob auf eine externe Website oder intern weiterverlinkt wird.

Mit internen Links können zusätzlich andere Unterseiten entsprechend gestärkt werden. Wenn Sie an Ihre Besucher denken, können Sie mit weiterführenden Links nicht viel falsch machen.

Aktualität der Inhalte

Google möchte seinen Nutzern nicht nur die relevantesten, sondern auch die aktuellsten Inhalte liefern. Die Aktualität ist daher ein wichtiger SEO-Rankingfaktor. Aktuelle Inhalte werden weniger aktuellen vorgezogen.

Einzigartige Inhalte

Eines der wichtigsten Content-Kriterien ist die Einzigartigkeit. Wie im echten Leben, sollten auch im Internet keine Texte oder einzelne Abschnitte kopiert werden, da dies zu Duplicate Content führt.

Der Algorithmus von Google ist darauf ausgerichtet, doppelte Inhalte zu ignorieren. Befindet sich also auf zwei Websites genau der gleiche Inhalt, wird nur eine davon im Index aufgeführt.

Mit der Quotation-Abfrage können Sie Ihre Texte ganz einfach bei Google auf Duplikate überprüfen. Kopieren Sie dafür einfach ein bis zwei Sätze Ihres Textes und setzen Sie diese in Anführungszeichen und starten Sie eine Suche.

OffPage-Optmierung

Mit einer einwandfreien Technik und überzeugenden Inhalten machen Sie aus SEO-Sicht schon sehr vieles richtig.

Bei der OffPage-Optimierung dreht sich alles um das Thema Backlinks. Ein Backlink ist ein Link von einer anderen Website auf die eigene. Ein Backlink ist einer Empfehlung im echten Leben gleichzusetzen.

Nicht jeder Backlink wirkt sich positiv auf Ihre Rankings aus. Im Folgenden erklären wir Ihnen deshalb, was gute Backlinks auszeichnet und welche Linkquellen Sie besser meiden sollten.

Wieso sind Backlinks so wichtig?

Obwohl Google nicht die erste Suchmaschine war, hat sie sich gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Dies ist auf den Einbezug der Evaluation der eingehenden Links in den Algorithmus zurückzuführen. (Andere Suchmaschinen beurteilten eine Website bloss nach deren Inhalt.)

Lange Zeit waren eingehende Links das mit Abstand stärkste Ranking-Signal. Auch heute sind sie immer noch von Bedeutung, auch wenn sie nicht mehr ganz so mächtig sind. Seit dem Penguin-Update im April 2012 ist die Qualität der Backlinks aber um einiges wichtiger als die Quantität.

Wie oben bereits erwähnt, ist ein Backlink mit einer Empfehlung gleichzusetzen. Wenn Sie von vielen erfolgreichen Menschen weiterempfohlen werden, müssen Sie gut sein. Backlinks funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Wird Ihre Seite von vielen vertrauenswürdigen Websites empfohlen, muss Ihre Website einen deutlichen Mehrwert bieten und verdient somit eine gute Position.

Die Merkmale guter Backlinks

Ein Fachmann bewertet Backlinks nach vielen verschiedenen und teilweise sehr komplexen Kriterien. Da eine genaue Erklärung aber den Rahmen dieses Artikels sprengen würde, versuchen wir die wichtigsten Grundsätze in einfacher Sprache zu vermitteln. Folgende Kriterien sollten erfüllt sein:

  • Die verlinkende Website ist vertrauenswürdig.
  • Die verlinkende Website ist themenrelevant.
  • Die Inhalte der verlinkenden Domain sind qualitativ hochwertig.
  • Die verlinkende Website hat schon eine gewisse Bekanntheit.
  • Vorzugsweise ist die verlinkende Domain auch aus der Schweiz.

Ein weiteres wichtiges Link-Kriterium ist das DoFollow-Atribut. Wie bereits weiter oben im Artikel erwähnt, gab es 2005 ein Update zur Entwertung von Links (Nofollow). Dadurch gelten selbst gesetzte Links aus Foren, Kommentaren und Gästebüchern nicht mehr als Empfehlungen, da diese in den meisten Fällen keinen Mehrwert bieten und ausschliesslich zu SEO-Zwecken gesetzt werden.

Minderwertige Links

Minderwertige Links sind genau das Gegenteil hochwertiger Backlinks.

Oft werden genau solche Links zum Kauf angeboten. Der Kauf von Backlinks ist nicht nachhaltig, wir raten strengstens davon ab. Kommt Google dahinter, zieht das sehr oft eine Verbannung aus dem Index nach sich.

Wie erhalte ich gute Backlinks?

Starke Backlinks können einen sehr positiven Einfluss auf das Ranking einer Website haben. Sie Fragen sich jetzt wahrscheinlich, wie Sie an solche Backlinks kommen.

Die besten Links sind die, welche von anderen Webmastern freiwillig gesetzt werden. Das sind in der Regel auch die Backlinks, die den Lesern einen echten Mehrwert bieten. Diese sogenannten Editorial-Links erhalten Sie am ehesten, indem Sie hochwertige Inhalte bereitstellen und diese mit Ihrem Netzwerk teilen.

Obwohl das sehr oft funktioniert, haben Sie damit keine Garantie, dass Ihre Website tatsächlich auch weiterempfohlen wird. Deshalb haben verschiedene SEO’s über die Jahre verschiedene Linkbuilding-Taktiken ausgearbeitet um die Zahl der externen Empfehlungen systematisch zu erhöhen.

Zu diesem Thema gibt unzählige gute Artikel, wie beispielsweise dieser.

Fazit

SEO ist ein interessantes und sehr vielseitiges Thema. Es scheint auf den ersten Blick sehr komplex und durch die ständigen Veränderungen auch extrem volatil.

Deshalb ist es wichtig, sich voll und ganz auf die Basics zu konzentrieren. So können Sie mit relativ geringem Aufwand sehr viel erreichen. Mehr Sichtbarkeit bedeutet mehr Besucher auf Ihrer Website, das wiederum bedeutet mehr potenzielle Kunden für Ihr Unternehmen.

Wenn Sie sich an die Tipps und Erklärungen in diesem Artikel halten und immer den Nutzer in den Mittelpunkt stellen, können Sie nicht viel falsch machen.

Falls Sie sich lieber auf Ihr Kerngeschäft fokussieren möchten und unsere Unterstützung benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

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