Daniel Wendel

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7 SEO Tipps für KMU

In diesem Artikel stellen wir die 7 besten SEO-Tipps für kleine- und mittlere Unternehmen vor. Natürlich bringen diese Tipps auch für grössere Unternehmen viele Vorteile, wir beziehen uns aber hauptsächlich auf KMU’s, da diese Tipps auch mit einem begrenzten Marketing-Budget gut umsetzbar sind.

Mit den folgenden 7 SEO-Massnahmen haben wir bei unseren Kunden für nachhaltige Erfolge gesorgt.

Tipp #1: SEO beginnt mit Keywords

Am Anfang jeder nachhaltigen SEO-Strategie steht eine saubere Analyse der Keywords. Keywords sind Wörter, mit denen potenzielle Kunden im Netz nach Produkten und Dienstleistungen suchen.

Damit Ihr Unternehmen bei Suchanfragen zu diesen Begriffen gefunden wird, müssen Sie Ihre Textinhalte nach diesen Begriffen ausrichten. Folgende Fragen tauchen in diesem Zusammenhang auf:

  • Welche Begriffe benutzt meine Zielgruppe um im Netz nach meinen Produkten/Dienstleistungen zu suchen?
  • Wie hoch ist das Suchvolumen meiner wichtigsten Keywords?
  • Rankt meine Website bereits für relevante Begriffe? (Status Quo)
  • Wie stark ist der Wettbewerb für die jeweiligen Keywords?
  • Welche Keywords sind nahe an einem Verkauf/Lead? (Conversion)

Als Hilfsmittel zur Keyword-Analyse stehen verschiedene kostenlose und kostenpflichtige Tools zur Verfügung. Wir empfehlen dazu den kostenlosen Keyword-Planer von Google.

Wussten Sie das?

Man unterscheidet zwischen Shorthead-, Longtail- und generischen Keywords. Generische Begriffe sind beispielsweise «Hotel» oder «Socken». Shorthead-Keywords bestehen aus zwei, Longtail-Keywords aus mindestens drei Begriffen.

Diese Unterscheidung ist wichtig. Ein User, welcher nach «rote Socken mit gelben Streifen» sucht, weiss schon sehr genau, was er finden möchte. Sucht jemand hingegen nur nach «Socken» oder nach «rote Socken», ist er noch etwas weiter vom Kaufen entfernt.

Die Recherche und Analyse der Suchbegriffe ist zwar zeitintensiv, für die Zielsetzung und nachhaltige SEO-Erfolge aber zwingend nötig.

Tipp #2: Kein SEO ohne Inhalt

«Content is King» hört man in der SEO-Branche von allen Seiten. Nicht ganz zu unrecht, da Google das Thema einer Website vom Inhalt ableitet. Zusätzlich dienen Texte als Schnittstelle zu Ihren Kunden. Beim Content geht es aber um mehr als nur den reinen Textinhalt. Folgende Punkte zeichnen hochwertigen Content aus:

  • Einzigartigkeit: Die Texte sind einzigartig geschrieben und keine billigen Kopien.
  • Aktualität: Der Inhalt der Texte ist auf dem neuesten Stand.
  • Struktur: Die Texte sind sauber und übersichtlich strukturiert. Überschriften, Absätze, Aufzählungszeichen, Zitate.
  • Medien: Zwischen den Texten befinden sich thematisch relevante Bilder/Videos.
  • Links: Quellenangaben und weiterführende Artikel werden entsprechend verlinkt.

Extra-Tipp:

Verwenden Sie in Ihren Texten passende Keywords, damit dieser bei den Suchmaschinen besser gefunden wird. Vergessen Sie dabei aber nicht, dass Sie Ihre Texte in erster Linie für die Besucher schreiben und nicht für die Suchmaschine.

Tipp #3: Meta-Title und -Description

Wenn Nutzer bei Google und anderen Suchmaschinen nach Informationen/Produkten suchen, sehen Sie immer nur einen Titel, eine Beschreibung und eine URL. Auf dieser Grundlage müssen die Sucher dann eine Entscheidung treffen. Es bleibt also sehr wenig Platz, potenzielle Kunden zum Klick auf die eigene Website anzuregen.

Wussten Sie, dass Sie den Titel und die Beschreibung selbst festlegen können? Wenn Sie das nicht tun, wählt Google einen Auszug aus Ihrem Text aus. Das ist nicht optimal, wenn Sie den Titel und die Beschreibung selbst verfassen, haben Sie viel mehr Kontrolle über das, was potenzielle Kunden zuerst sehen.

Meta Description

Achtung!

Eine Meta-Description darf nicht mehr als 156 Zeichen (inkl. Leerschläge) beinhalten, ansonsten wird der Text durch (…) abgeschnitten.

Was gehört in eine gute Meta-Description?

Eine gute Beschreibung ist nach dem AIDA-Modell (Attention, Interest, Desire, Action) aufgebaut. Es geht also darum, die Aufmerksamkeit und das (Kauf-)Interesse zu wecken, einen Wunsch auszulösen und den Suchenden zum Klick (Action) zu bewegen.

Da für die Beschreibung maximal 156 Zeichen angezeigt werden, ist es nicht immer einfach eine überzeugende Beschreibung zu verfassen und oftmals müssen verschiedene Varianten ausprobiert werden.

Tipp #4: Technische Fehler vermeiden

Verschwindet eine Website plötzlich aus den Top-Positionen, ist die Chance gross, dass ein technisches Problem dahintersteckt. Probleme mit der Technik sind um jeden Preis zu vermeiden, da sie alle anderen SEO-Bemühungen im schlimmsten Falle zunichte machen.

Wer/Was ist der Googlebot?

Vereinfacht gesagt, handelt es sich beim Googlebot um ein Computerprogramm, dass sich durch das Internet bewegt und neue und aktualisierte Seiten aufspürt, die für eine Indexierung bei Google in Frage kommen. Hier finden Sie mehr Infos zum Googlebot.

Folgende wichtige Fragen stellen sich in Bezug auf die SEO-Technik:

  • Darf meine Website vom Googlebot gecrawlt werden?
  • Kann Google die Inhalte meiner Website auslesen und richtig verstehen
  • Dürfen alle Unterseiten in den Google-Index aufgenommen werden?

Sind die drei oben genannten Punkte nicht gegeben, kann eine Website nicht in den Google-Index aufgenommen werden. Dadurch laufen alle anderen SEO-Massnahmen ins Leere. Es ist daher immer empfehlenswert einen Blick in die Robots.txt und in die Google Search Console zu werfen.

Tipp #5: Ladezeiten als SEO-Rankingfaktor

Sie kennen das bestimmt, eine Website lädt nur ein bisschen länger als Sie es sich gewohnt sind und schon sind Sie wieder weg. Aber wussten Sie, dass die Ladezeiten einer Website auch im SEO von Bedeutung sind?

Google verdient mit seiner Suchmaschine sehr viel Geld. Ein Grossteil dieser Einnahmen entsteht durch die Suchmaschinenwerbung mit Google Ads. Deshalb ist es für Google extrem wichtig, dass die Nutzer der Suchmaschine zufrieden sind und fleissig weiter «googlen». Wenn diese Nutzer nun über Google auf eine langsame Website gelangen, sind sie nicht mehr so zufrieden, was sich unter Umständen auch negativ auf den Umsatz von Google auswirkt.

Deshalb gelten die Ladezeiten auch im SEO als wichtiges Signal. Kurze Ladezeiten wirken sich im Übrigen auch darauf aus, wie viele Ihrer Besucher tatsächlich zu Kunden werden.

Wie schnell Ihre Website lädt, können Sie mit den PageSpeed Insights von Google herausfinden. Das Tool gibt auch Aufschluss darüber, welche Elemente verbesserungswürdig sind. Folgende Punkte wirken sich positiv auf die Ladezeiten Ihrer Website aus:

  • Optimierte Bilder (Dateigrösse reduzieren)
  • Browser-Caching aktivieren (Vom Zwischenspeicher laden)
  • G-Zip Komprimierung aktivieren (Website wird komprimiert, ähnlich wie ein Zip-File)
  • HTML, CSS, JavaScript reduzieren (Code minimieren)
  • Antwortzeit des Servers reduzieren (Besseres Hosting)

Am besten übergeben Sie die technische Optimierung an Ihren Webmaster, da einige Änderungen nicht ohne fundierte Vorkenntnisse umgesetzt werden können.

Tipp #6: Local-SEO als Chance

Haben Sie ein lokales Geschäft, ist die Chance gross, dass Sie auf Kunden aus Ihrer Umgebung angewiesen sind. Mit Local-SEO erreichen Sie potenzielle Kunden aus Ihrer Region.

Gerade auf Smartphones, suchen immer mehr Menschen nach lokalen Geschäften.

Für viele kleine Firmen ist Local-SEO sogar ausreichend, es ist keine umfassende Strategie vonnöten. Dadurch können auch die Kosten verhältnismässig gering gehalten werden.

Um für regionale Suchanfragen gute Rankings zu erzielen, sind folgende Elemente wichtig:

Google My Business Eintrag

Der Eintrag ist kostenlos und hat für lokale Unternehmen einige Vorteile. In Google Maps und in der organischen Suche werden die Daten des Eintrages angezeigt. Es können Fotos hochgeladen, Adressdaten eingetragen, Kontaktangaben gemacht und Öffnungszeiten angegeben werden. Zusätzlich werden Bewertungen und Kommentare zum Geschäft angezeigt.

Reputationsmanagement (Google-Bewertungen)

Über den Eintrag bei Google My Business können Bewertungen und Kommentare von jeder Person mit einem Google-Konto verfasst werden. Dies hat nicht nur Vorteile, da dies unter Umständen auch zu falschen, negativen Bewertungen von Konkurrenten führen kann. Da potenzielle Kunden sich Ihre Bewertungen in den meisten Fällen durchlesen, ist es umso wichtiger angemessen auf negative Bewertungen zu reagieren, auch wenn diese falsch sind.

Lokale Keywords

Im Google Keyword-Planer wird angezeigt, wie oft nach einem Keyword gesucht wird. Gerade bei regionalen Geschäften ist zu empfehlen, dass die wichtigsten Keywords mit den wichtigsten Ortschaften kombiniert werden und die Website für diese Kombinationen optimiert wird. Beispiel: Anstatt den Inhalt nur für den Begriff «Malergeschäft» zu optimieren, ist es besser, dass Sie sich für eine Kombination (Keyword + Ort), wie beispielsweise «Malergeschäft Wetzikon» entscheiden.

Backlinks von lokalen Partnern

Backlinks sind Verweise (Links) von anderen Seiten auf Ihre Website. Ein Verweis ist mit einer Empfehlung im richtigen Leben vergleichbar. Google geht davon aus, dass eine Website mit vielen Backlinks etwas zu bieten hat. Aber Achtung, Qualität ist wichtiger als Quantität. Wenn Sie seit vielen Jahren Partnerschaften mit anderen Geschäften in Ihrer direkten Umgebung haben, können Sie diese bitte, auf Ihre Website zu verweisen. Dadurch wird ein weiteres Signal an Google gesendet, dass Ihre Firma im lokalen Umfeld tätig ist.

Tipp #7: SSL-Zertifikat ist ein Muss

Ein SSL-Zertifikat (https) ist ein Sicherheitsprotokoll, welches eine sichere Verbindung zur Datenübertragung im Internet sicherstellt. Im Chrome-Browser von Google werden Websites ohne SSL-Zertifikat seit Januar 2017 als unsicher gekennzeichnet.

Seit einiger Zeit gilt die SSL-Verschlüsselung auch als Ranking-Faktor im SEO.

Nur durch die Aktivierung des Sicherheitsprotokolls bekommen Sie keine Top-Position bei Google. Fehlt das Zertifikat aber, hat dies eindeutig negative Auswirkungen auf Ihre Rankings.

Ob Sie bereits ein Sicherheitsprotokoll nutzen, können Sie ganz einfach herausfinden. Schauen Sie dazu in Ihrem Browser oben in der Adressleiste, ob vor Ihrer URL (www.) «http» oder «https» steht. Steht «https» ist Ihre Website sicher, dass erkennen Sie bei vielen Browsern auch am kleinen Schlösschen links neben der URL.

Bei vielen Hosting-Anbietern kann das SSL-Zertifikat mit wenigen Klicks aktiviert werden. Wenn Sie nicht wissen wie das funktioniert, fragen Sie am besten Ihren Webmaster.

Fazit

Mit unseren SEO-Tipps können Sie bereits mit wenig Aufwand sehr viel erreichen. Denken Sie immer zuerst an Ihre Besucher, dann können Sie nicht viel falsch machen, da sich das in jedem Fall positiv auf Ihre SEO-Bemühungen auswirkt.

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